OmiseGokaufen und investieren 2017-11-13T07:24:26+00:00

OmiseGo kaufen und investieren

Was ist OmiseGo?

OmiseGo ist eine vergleichsweise junge Kryptowährung, die erst im Juli 2017 über einen ICO gelauncht wurde. Der auch unter dem Kürzel (OMG) gehandelte Altcoin ist seit seinem Start von 53 US-Cents über ein zwischenzeitliches Allzeithoch bei 12,88 US-Dollar auf 6,40 US-Dollar gestiegen. Das entspricht einer aktuellen Kursperformance von rund 1.200 Prozent binnen nicht einmal vier Monaten.

Aktuell kommt dies einer Marktkapitalisierung von über 700 Millionen US-Dollar gleich, womit der Coin bereits jetzt knapp hinter Ethereum Classic sicher unter den Top-20-Kryptowährungen der Welt rangiert. Bevor wir uns aber den Besonderheiten der nicht minebaren Kryptowährung zuwenden, wollen wir einen Blick hinter die Kulissen werfen, denn dieser Blick erklärt einen Teil des rasanten Aufstiegs von OmiseGo.

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Wer steckt hinter OmiseGo?

Der Initiator hinter dem Altcoin OmiseGo ist nicht wie bei vielen anderen Kryptowährungen ein salopp formuliert etwas windiger Zusammenschluss von einigen Informatikstudenten, sondern eine gestandene Firma. Genau genommen handelt es sich um das Fin-Tech Unternehmen Omise, das bereits im Jahr 2013 gegründet wurde und damit schon seit einigen Jahren in der Finanzbranche aktiv ist. Omise selbst hat sein Hauptquartier in Singapur und betreibt derzeit Außenstellen im ostasiatischen Raum, wie unter anderem in Thailand, Indonesien und Japan. Bekannt geworden ist das Unternehmen, das derzeit über ein internationales Team aus über 100 Mitarbeitern verfügt, für seinen Slogan »Unbank the Bank«. Zu den bekanntesten Kunden des Unternehmens gehören in asiatischen Ländern wie Thailand unter anderem weltweit aktive Konzerne wie McDonalds.

Das Unternehmen, das bereits vor Jahren in der thailändischen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Forbes gefeatured und als Rockstar der Branche bezeichnet wurde, verfolgt dabei eine ganz klare Vision. Im Detail geht es um die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen durch die Entwicklung von dezentralen Payment-Netzwerken, die auch Menschen ohne klassische Bankkonten den Zugriff auf Finanzdienstleistungen ermöglichen sollen. Ein großes Ziel ist dabei die Internationalisierung über verschiedene Währungsräume bzw. Kryptowährungen hinweg, um langfristig auch Transaktionskosten zu minimieren.

Welche Besonderheiten zeichnen OmiseGo aus?

Eine große Besonderheit, die OmiseGo aufweist, ist die Tatsache, dass die Kryptowährung auf der Ethereum Blockchain basiert. Jedenfalls tut sie dies voraussichtlich noch bis Ende 2017, denn aktuell werkelt das Unternehmen noch an einer gänzlich eigenen Blockchain, die im Laufe des vierten Quartals aktiviert werden soll. OmiseGo ist dabei weniger als reine Währung bzw. als Spekulationsobjekt zu sehen, sondern eher als Peer-to-Peer Zahlungsnetzwerk. Somit dient OmiseGo bzw. das OMG-Netzwerk der Abwicklung von nationalen und internationalen Finanzdienstleistungen wie Überweisungen, Gehaltszahlungen, der Verwaltung von Assets wie Depotständen und Immobilien sowie dem Handel mit unterschiedlichen Währungspaaren. Insbesondere der letztgenannte Aspekt ist spannende, denn über das dezentrale Peer-to-Peer-Netzwerk können auch Fiatwährungen sowie andere Kryptowährungen gehandelt werden.

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Die Blockchain hinter OmiseGo spielt dabei die wichtigste Rolle, denn in ihr sind nicht nur alle Vermögenswerte gespeichert, sondern auch Kaufs- und Verkaufsanweisungen. Speziell für Transaktionen in Fiat-Währungen wie dem Euro, dem US-Dollar oder dem Yen bzw. zwischen Fiat- und Kryptowährungen spielen die Eigenheiten der Ethereum Blockchain eine tragende Rolle. Dabei soll speziell die eigens entwickelte Blockchain die für den Währungshandel notwendigen Clearinghäuser über Ethereum Smart Contracts etablieren.

Unter dem Strich stehen damit neben der erhöhten Zugänglichkeit zu nahezu allen Bereichen der Finanzdienstleistungswelt vor allem das minimierte Handelsrisiko, die Anonymität des Handelns sowie die deutliche Reduktion der Transaktionskosten.

Was unterscheidet OmiseGo von anderen Kryptowährungen?

Wer sich schon etwas länger mit Kryptowährungen befasst, dem wird bei der Beschreibung von OmiseGo beinahe unweigerlich die große Ähnlichkeit zu Ripple aufgefallen sein. Diese Assoziation kommt auch nicht von ungefähr, denn auch bei der schon im Jahr 2013 ins Leben gerufenen Kryptowährung handelt es sich um ein Zahlungsnetzwerk. Der Clou steckt jedoch wie so häufig im Detail. Ripple ermöglicht es beispielsweise auch mit unterschiedlichen Assets auf unterschiedlichen Blockchains zu handeln. Allerdings kommt bei Ripple ein Gateway-System zum Einsatz, das aus Sicht der Verantwortlichen von OmiseGo jedoch ein Problem darstellt. Ursächlich ist der Zwang, dass die Computer, die für die Gateway-Überprüfung verantwortlich sind, langfristig immer die gleichen sein werden.

Das wiederum gipfelt in der Zentralisierung der Prüfinstanz, was dem eigentlichen Konzept eines völlig dezentral angelegten internationalen Zahlungs- und Transaktionssystems widerspricht. Die hinter OmiseGo stehende Blockchain handhabt dies anders, da es sich bei OMG um einen sogenannten Public Permissionless Ledger handelt. Im Klartext handelt es sich also um eine öffentliche und gänzlich dezentralisierte Blockchain, bei der für Transaktionen keine externen Erlaubnisse eingeholt werden müssen. Während andere dezentrale Plattformen zwar auch den Handel zwischen verschiedenen Blockchains ermöglichen, funktioniert dieser Prozess bei OmiseGo sogar ohne die typischen Gateway-Token. Hinzu kommt im Vergleich zu anderen Systemen neben der sich positiv auf die Kosten auswirkenden Skalierbarkeit auch die höhere Sicherheit und Markttransparenz durch eine dezentralisierte Marktaufsicht.

Welchen Vorteil bietet die OmiseGo White-Label Wallet SDK für die Nutzer?

Das vom Singapurer Start-up konzipierte OmiseGo White-Label Wallet SDK funktioniert nach dem oftmals zitierten »Be your own Bank«-Prinzip. Das bedeutet nichts weiter, als dass über eine einzige zentrale Wallet zahlreiche Zahlungslösungen verwendet und Assets verwaltet werden können. Das System ist dabei so angelegt, dass zukünftig flexible Erweiterungen möglich sein werden. Somit hat OmiseGo auch für den professionellen Einsatz bei Unternehmen aus verschiedensten Branchen durchaus ein attraktives Wachstumspotenzial, zumal auch die Abwicklung internationaler Zahlungsströme währungsunabhängig signifikant vereinfacht wird.

Der größte potenzielle Nutzen lässt sich jedoch wie folgt zusammenfassen: Ein Nutzer soll die Möglichkeit haben, für jedes Produkt bei jedem beliebigen Händler der Welt mit seiner »Lieblingswährung« zu bezahlen, wobei der Händler sich durch die automatische Umrechnung ebenfalls in seiner präferierten Währung bezahlen lassen kann.

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Wie und wo kann ich OmiseGo kaufen?

Nachdem wir uns nun eingehend mit der Theorie hinter OmiseGo und der Vision des Fin-Tech-Start-ups beschäftigt haben, stellt sich natürlich die Frage, wo und wie man die vielversprechende Kryptowährung kaufen kann. Da es sich bei OmiseGo noch um eine sehr junge Kryptowährung handelt, wird diese zumindest im Westen noch nicht an allzu vielen Exchanges gehandelt. Gemessen am Handelsvolumen bieten sich für den Kauf der Coins vor allem Bittrex, Binance, Bitfinex sowie Poloniex an. Das größte Handelsvolumen besteht dabei mit zusammengerechnet rund 85 Prozent auf den Marktplätzen von Bittrex und Bitfinex.

Allerdings bieten die meisten Plattformen keinen direkten Tausch von Fiat-Währungen wie Euro, Pfund und US-Dollar in OmiseGo an. Lediglich auf Bitfinex ist der direkte Tausch von US-Dollar in OmiseGo möglich. Um den derzeit vor allem in Asien beliebten OmiseGo auf andere Weise in die eigene Wallet zu bekommen, müssen dementsprechend erst einmal ein paar Kryptocoins erworben werden. Am einfachsten gelingt dies mittels Bitcoin, Ethereum und Tether, da das Handelsvolumen dieser Kryptowährungspaare am größten ist, was sich positiv auf den Spread auswirkt.

Potenzial und Zukunftsaussichten für OmiseGo

Prinzipiell ist die Idee, die hinter OmiseGo steht, sehr interessant und bietet einiges an Potenzial. Eine Vereinfachung des Finanz- und Transaktionssystems bei gleichzeitig sinkenden Kosten und Einstiegshürden wäre schließlich sehr positiv. Allerdings hängt die Zukunft der Kryptowährung beziehungsweise des Peer-to-Peer-Netzwerkes zu einem großen Teil davon ab, ob es das Unternehmen schafft, seine eigene Blockchain zu etablieren und damit die eigenen Ansprüche zu erfüllen. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die hauseigene Plasma-Technologie ein, die für die Skalierung des Systems notwendig ist, da nur so die Transaktionsperformance im Zusammenhang mit den Smart Contracts maximiert werden kann. Ob die Technologie wie versprochen funktioniert und von Nutzern angenommen wird, entscheidet sich eventuell bereits zu Beginn des kommenden Jahres.