Bitcoin2018-08-14T09:33:03+00:00

Bitcoins generieren – verdienen – oder kaufen

Was sind Bitcoins?

Bitcoin ist das bekannteste und älteste Banken unabhängige digitale Zahlungsmittel, das elektronisch geschaffen (mining) wird.

Bitcoins werden nicht physisch gedruckt, sie werden von vielen Nutzern weltweit mit Computer Rechenleistung erstellt und in einem digitalen Geldbeutel (Wallet) verwahrt.

Satoshi Nakamoto, der Erfinder des Bitcoins, gründete 2009 die erste Kryptowährung Bitcoin aus Misstrauen gegenüber den Banken und dem aktuellen Währungs-bzw. Geldsystem.

Bitcoin kaufen investieren Anleitung

„Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Geldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, dass sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung.”

Aktuell sind ca. 17 Millionen Bitcoins im Umlauf bei einer Marktkapitalisierung von ca. 100 Milliarden USD. (Stand Juli 2018). Innerhalb von 5 Jahren wuchs der Wert eines Bitcoins von 0,5 Cent auf über 5.000 €. Ende Dezember 2017 lag der Wert eines Bitcoins bei über 20.000 USD bei einer Marktkapitalisierung von 170 Milliarden US-Dollar.

Unterschied Bitcoin zu normalem Geld

Kryptowährungen ermöglichen einen digitalen Zahlungsverkehr ohne zentrale Verwaltungen. Ein elementarer Unterschied von Kryptowährungen zum normalen Geld besteht darin, dass einzelne Gruppierungen wie Banken oder Regierungen, nicht alleine in der Lage sind die Produktion von Währungseinheiten zu beschleunigen oder zu manipulieren. Inflation ist dadurch praktisch ausgeschlossen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der Entstehungsprozess der Kryptowährungen.

Da die Kryptowährungen nur digital existieren und im Vergleich zum normalen Geld nicht gedruckt werden, ist auch der Entstehungsprozess anders. Man spricht hier vom sogenannten „Mining“

In Bitcoin und Kryptowährungen investieren

Bitcoin Investments und Investments in Kryptowährungen können sehr lukrativ sein. Der Markt für Kryptowährungen steht erst am Anfang und in den nächsten 5-10 Jahren werden dort noch viele revolutionäre Innovationen erzeugt werden. In Bitcoin investieren kann man indem man sich selbst Bitcoins kauft oder diese schürft bzw. erstellt. Bei neuen Kryptowährungen ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten von der Beteiligung, dem Coin Kauf bis zur Kursspekulation.

Bitcoin Kursentwicklung

Die Bitcoin Kursentwicklung seit 2013 spricht für sich selbst. Angefangen bei einem Preis pro Bitcoin von 10,00 EUR im Januar 2013 liegt der Bitcoin aktuell bei einem Kurs von 1.500 EUR. Das entspricht einer Steigerung um 14.900%! Hättest du 2013 nur 100 EUR in Bitcoins investiert wären diese 10 Bitcoins heute nun 15.000 € wert. Bei der weiteren Kursprognose für Bitcoin sehen die Analysten Werte zwischen 3.000 EUR und mehr als 20.000 EUR pro Bitcoin. Es ist also noch nicht „zu spät“ um sich selbst Bitcoins zu kaufen.

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro) Währung

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de

Bitcoin Mining

Als Bitcoin-Mining beschreibt man den Prozess wie Bitcoins entstehen. In den bisherigen Währungssystemen drucken Zentralbanken das Geld. Beim Bitcoin entsteht kein physisches Geld sondern rein digital. Bitcoins entstehen dadurch, dass die Nutzer Rechenleistung zum Wohl aller Nutzer im Blockchain Netzwerk zur Verfügung stellen.

Für die zur Verfügung gestellte Rechen Leistung erhält der Nutzer eine „Belohnung“ Die Höhe der Belohnung richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität. Das Mining ist deshalb eine Art dezentrales Rechenzentrum das alle Nutzer umfasst. Keine Nutzer hat die Kontrolle über das Netzwerk. Bitcoins werden also rein durch die Nutzer und deren Computer-Rechenleistung generiert.

Bitcoin mining schürfen

Bitcoins selbst schürfen (minen)

Um Bitcoins selbst zu minen gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Möglichkeit 1 ist, man kauft die dazu notwendige Hardware und stellt dem Blockchain Netzwerk die Rechen Leistung zur Verfügung. Hierfür sind aber umfassende Technikkenntnisse notwendig und ein sehr günstiger Strompreis.

Die Alternative dazu ist das sogenannte Cloud Mining oder die Mining Pools.

Cloud Mining und Mining Pools

Beim Bitcoin Cloud Mining wird einem das schürfen von Bitcoins und anderen Kryptowährungen vereinfacht. Cloud Mining Anbieter stellen gegen eine Gebühr Rechenleistung zur Verfügung und so kann man bequem von zuhause aus selbst Bitcoins „erstellen“ ohne dafür Mining Hardware oder Software kaufen zu müssen.

Die Cloud Mining Anbieter haben Zugang zu sehr günstigen Strompreisen.

Bitcoins kaufen

Bitcoins galt lange als Spielgeld für Computerfreaks. Inzwischen liegt die Marktkapitalisierung bei ca. 30 Milliarden USD (Stand. Mai 2017) und die älteste und bekannteste Kryptowährung wird  mittlerweile deutlich ernster genommen. Bitcoins können auf Bitcoin Marktplätzen oder Bitcoin Börsen gekauft werden.

Zur Aufbewahrung der Bitcoins wird dann eine digitale Geldbörse, das sogenannte Wallet, benötigt.

Bitcoin kaufen –trading –investieren

Um Bitcoin zu kaufen oder in Bitcoin zu investieren gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst über eine sogenannte Exchange Börse wie bspw. Kraken, Poloniex, Bittfinex oder Coinbase direkt Bitcoin kaufen. Die meisten Börsen unterstützen das sogenannte Margin Trading, bei dem du ähnlich wie beim Leverage Trading mit „geliehenem“ Geld traden kannst.  So kannst du mit Bitcoin handeln.

Eine weitere Möglichkeit ist das richtige Hebel Trading mit Bitcoin. Das kannst du zb. bei Plus500. Hier kannst du  je nach Hebel nur mit einem Bruchteil des eigentlichen Wertes Bitcoin handeln. Je nach Höhe des Hebels kannst du so ohne Bitcoin direkt zu kaufen auch an den Bitcoin Kursentwicklungen teilhaben. Dabei solltest du aber beachten dass bei allen Trading Instrumenten ein Risiko des Totalverlusts besteht

Quo vadis Bitcoin? – Ein turbulentes Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen

Als der Vater des Bitcoins im Jahr 2008 unter dem Pseudonym “Satoshi Nakamoto” ein White Paper mit dem Konzept des Bitcoins vorstellte, dachte bei weitem noch niemand daran, dass die Kryptowährung kaum zehn Jahre später in aller Munde sein würde. Nachdem der erste Bitcoinkurs noch über Verhandlungen in einschlägigen Bitcoin-Foren entstand, ist der Bitcoin seinen Kinderschuhen im Jahr 2017 längst entwachsen. Wer einen Beweis für diese Hypothese sucht, muss lediglich einen Blick auf die Kursentwicklung seit Jahresbeginn werfen.

Was aber waren die Ereignisse, die den Kurs getrieben haben? Und viel wichtiger noch – wo wird der Bitcoin Kurs in Zukunft stehen?

Ein turbulenter Jahresstart für den Bitcoin Kurs

Während es auf dem US-Parkett und an den deutschen Aktienmärkten zum Jahreswechsel noch recht ruhig zuging, setzte der Bitcoin Kurs seine Rekordjagd aus dem Jahr 2016 auch in den ersten Januartagen fort. Befeuert wurde der Kurs vor allem durch die enorme Nachfrage aus den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Welt, China und Indien. Verantwortlich für die enormen Nachfragespitzen war die in den betreffenden Ländern steigende Erkenntnis vieler Privatanleger, dass die teils rigiden Kapitalverkehrskontrollen in Indien und China mit Hilfe von Bitcoin effektiv umgangen werden können.

Dem Kursfeuerwerk, das dem Bitcoin zeitweise einen Gegenwert von 1.161 US-Dollar bescherte, wurde jedoch vergleichsweise schnell der Stecker gezogen. Den Grund für den Absturz auf rund 750 US-Dollar lieferten abermals Nachrichten aus Fernost. Aufkommende Meldungen, die eine stärkere Regulierung der Kryptowährung durch die chinesische Führung in Aussicht stellten, verfehlten ihre Wirkung demnach nicht, denn im weltweiten Vergleich wird in China der Löwenanteil aller Bitcoins gehandelt.

Nach dem Tief, das der Bitcoin Kurs infolge der Handelsbeschränkungen an chinesischen Börsen markiert hatte, setzte dieser Mitte Januar allerdings wieder zu einem erneuten Höhenflug an.

Bitcoin ist mehr wert als Gold

Nachdem der Bitcoin Kurs sich gegen Ende Februar von seinem Sturz erholt und das alte Rekordniveau zurückerobert hatte, erreichte er am 2. März einen neuen Meilenstein. Mit einem Kurs von 1.263 US-Dollar, was einem Jahresplus von 27 Prozent entspricht, war der Bitcoin erstmals in seiner Geschichte mehr wert als eine Unze Gold, die zu dieser Zeit bei rund 1.230 US-Dollar gehandelt wurde. Ein bedeutender Grund für den Auftrieb waren Spekulationen über die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETF durch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Grünes Licht seitens der Finanzbehörden hätte nämlich den Handel mit Bitcoin völlig umgekrempelt, zumal über Fonds bzw. ETFs deutlich mehr Anleger Zugang zu der Kryptowährung erhalten hätten. Am 11. März folgte jedoch die Ernüchterung, als die Securities and Exchange Commission den Winklevoss-Brüdern die Erlaubnis verweigerte den geplanten Bitcoin-ETF aufzulegen. In der Folge sackte der Kurs bis Ende März erneut deutlich unter die 1.000 US-Dollar-Marke.

Zwischen Hype und Hard Fork

Die weitere Einschränkung des Bargeldverkehrs in Indien, Nachrichten von eingefrorenen Bitcoin-Konten bei chinesischen Börsen und nicht zuletzt die steigende Nachfrage aus westlichen Ländern sorgten ab Ende April jedoch wieder für ein Kursfeuerwerk. Binnen eines Monats verdoppelte sich der Bitcoin Kurs und durchbrach die Schallmauer von 2.000 US-Dollar. Von seinem Hoch aus crashte der Bitcoin, nachdem er kurzzeitig über 2.800 US-Dollar notiert hatte, jedoch auf rund 2.070 US-Dollar.

Die Mitverantwortung für die harte Korrektur der Kryptowährung schreibt man den Analysten von Nautilus Research zu, die den rasanten Aufstieg des Bitcoin mit der großen Silberblase zu Beginn der 1980er-Jahre verglichen. Hinzu kamen natürlich auch Gewinnmitnahmen, zumal sich der Bitcoin seit seinem Tief im Januar knapp vervierfacht hatte.

Nach einem weiteren Rekordhoch Anfang Juni setzte der Kurs jedoch zu einer Talfahrt an, die erst bei rund 1.673 US-Dollar endete. Die bis heute ungebrochene Kehrtwende setzte aber noch am gleichen Tag ein. Neben der weiteren Nachfrage auf dem europäischen, amerikanischen und asiatischen Massenmarkt war es wohl vor allem die Nachricht über einen neuen Hard Fork (Bitcoin Cash), die die Trendwende auslöste.

Hinzu kamen freilich auch Meldungen darüber, dass der Bitcoin selbst immer mehr in die Realwelt rückte. Sinnbildlich war im Juli 2017 beispielsweise die Meldung, dass Bitcoin, Dash, Ethereum und Litecoin künftig auch in den Filialen der österreichischen Post erstanden werden können. Nachdem der Bitcoin die von vielen Optimisten prophezeite 4.000 Dollar-Marke pulverisiert hatte, stieg er bis auf rund 4.830 US-Dollar an.

Nach einer erneut heftigen Korrektur, die größtenteils auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen war, nahm der Bitcoin Kurs erneut Anlauf für den bis heute andauernden Höhenflug, der Bitcoin nun rund um die 6.000 US-Dollar-Marke pendeln lässt.

Von rosigen Zukunftsaussichten und Kassandrarufern

Kursprognosen sind sowohl bei Aktien als auch beim Bitcoin immer ein wenig wie Kaffeesatzleserei zu betrachten. Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn es geht prinzipiell nicht um den genauen Dollar-Kurs des Bitcoin zum Zeitpunkt X, sondern um eine langfristige Perspektive. Und diese Perspektive sieht nach Ansicht vieler Experten sehr gut aus. Denn nach und nach gelangt der Bitcoin aus dem Bereich der Early Adopters in den Massenmarkt, was auch eine Etablierung in der Realwirtschaft nach sich zieht.

So könnte es Gerüchten aus dem Silicon Valley zur Folge sogar der E-Commerce-Gigant Amazon sein, der mitverantwortlich für den massiven Bitcoin-Anstieg war und auch in Zukunft weiter sein wird. Sollte Amazon den Bitcoin tatsächlich als Zahlungsmittel aufnehmen, könnte dies den Bitcoin Kurs losgelöst von der aktuellen Kursphantasie mit weiterem Realwachstum in der breiten Masse unterfüttern. Wachstumspotenziale stecken in dieser Hinsicht abermals vor allem in Asien sowie in Ländern wie Venezuela, in denen der Bitcoin bereits ein alltagstauglicher Inflationsschutz ist.

Fantastereien wie kurzfristige Kursziele um die 500.000 US-Dollar sind zwar mit Vorsicht zu genießen, jedoch sehen aktuelle Prognosen den Bitcoin in den kommenden Jahren auf einem deutlich höheren Niveau. Während der Standpoint Research Analyst Ponnie Moas den Bitcoin 2018 bei rund 7.500 US-Dollar erwartet, kalkuliert der Harvard-Forscher Dennis Porto binnen fünf Jahren sogar mit einem Kursziel von 100.000 US-Dollar.

Diesen Wert zieht der US-Forscher jedoch nicht aus dem Nichts, sondern beruft sich dabei auf das Mooresche Gesetz, das jedem IT-affinen Bitcoin-Investor bekannt sein sollte. Demnach geht Porto davon aus, dass der Bitcoin wie die Rechenleistung von Computern ebenfalls einer Dopplungsrate unterliegt, was bis 2021 einem Kurs von rund 100.000 US-Dollar entspricht.

Ähnlich optimistisch gestimmt ist Saxo-Bank-Analyst Kay Van-Petersen. Dieser gibt dem Bitcoin Kurs jedoch noch bis 2027 Zeit, die Marke von 100.000 US-Dollar zu knacken.

Im Gegenzug melden sich natürlich auch eine ganze Menge Zweifler, die zwar den Optimismus für die Blockchain-Technologie uneingeschränkt teilen, den Bitcoin selbst jedoch als zu limitiert ansehen. Der US-Investor Howard Marks bezeichnet den aktuellen Bitcoin Hype gar als “spekulativen Wahnsinn”. Versöhnlichere Töne schlägt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele an, der den Bitcoin aktuell nicht als massentaugliches Zahlungsmittel, sondern ebenfalls als Spekulationsobjekt mit einer zukunftsweisenden Technologiebasis betrachtet.

Realistisch betrachtet sind langfristig einige Dinge möglich. Ob der Bitcoin nun explodiert oder in der Versenkung verschwindet, hängt vor allem von der realwirtschaftlichen Adaption ab.

Bitcoin packt weiteres Allzeithoch – 7.000 USD (2.11.2017)

Die Ankündigung der CME, die größte Terminbörse der Welt mit Sitz in Chicago, noch im Jahr 2017 einen Bitcoin-Future auf den Markt zu bringen hatte einen Kurssprung von fast 1.000 USD und einer Steigerung des Market Caps von 10 Milliarden zur Folge. Die CME vollzieht diese Portfolio Erweiterung aufgrund des gestiegenen Kunden Interesses an Bitcoin und Krypowährungen im Allgemeinen.

Bitcoin Allzeithoch

Der Weg für institutionelle Anleger in Bitcoin zu investieren bzw. an Kursgewinnen teilzuhaben ohne direkt selbst kaufen zu müssen via Wallet und Exchange ist damit frei. Auch die Akzeptanz von Bitcoin dürfte damit nochmals gestärkt werden. Ein weiterer deutlicher Anstieg des Market Cap wird daher bis zum Jahresende 2017 erwartet. Ebenfalls wird eine erhöhte Volatilität erwartet, da die Kursgewinne und der vergleichsweise noch kleine /junge Kryptomarkt eine optimale Spielwiese für professionelle Trader und Trading Fonds ist. Tagesschwankungen von 10-20% sind daher keine Seltenheit.

Am 02.11.2017 war es dann soweit. Der Bitcoin hat die 7.000 USD geknackt – eine wichtige symbolische Marke. Im 12 Monats Rückblick entspricht das einer Steigerung mit dem Faktor 10. D.h. wer im Oktober /November 2016 Bitcoin gekauft hat, hat sein Kapital verzehnfacht.

Bitcoin neues Allzeithoch – 9.000 USD (26.11.2017)

Nach Hardfork Gerüchten im November, setze der Bitcoin seinen Höhenflug nahezu ungehindert fort und durchbrach am 26.November 2017 die Grenze von 9.000 USD was einem 900%igen Zuwachs seit Januar 2017 entspricht. Der Marketcap lag bei 145 Milliarden USD.

Bereits am 27.November 2017 lag der Bitcoin Kurs bei 9.700 USD mit einem Market Cap von 162 Milliarden USD. Neben einer ganzen Reihe von institutionellen Investoren sind die Ankündigungen diverser Futures und Optionsschine an regulären Börsen sicher auch ein Grund für den rasanten Kursanstieg im November.

Zum Jahresende 2017 scheint nun die 10.000 USD Grenze zum Greifen nahe.

Bitcoin knackt die 10.000 USD Marke (28.11.2017)

Nach dem rasanten Aufstieg im November von 6440 USD am 01. November und dem knacken der 9.000 USD Marke am 26.November kam am 28.November 2017 das was viele prognostiziert und gewünscht haben – Bitcoin knackt die die Schallmauer von 10.000 USD. Der Marketcap lag bei über 175 Milliarden USD.

In nicht einmal 30 Tagen zeigte der Bitcoin ein Zuwachs von knapp 4.000 USD und selbst die Massenmedien beginnen nun darüber zu berichten. Der unglaubliche Aufstieg trotz aller Spaltungs-Widrigkeiten, Blasen-Warnungen und Betrugs-Vorwürfen scheint aktuell nicht aufzuhalten sein.

Gerade für die Markteinsteiger die im Jahr 2017 bei deutlich höheren Bitcoin Preisen wie 2016 eingekauft haben, ist der Kursanstieg von Bitcoin zum Jahresende besonders glücklich. Denn selbst wer spät eingestiegen ist und beispielsweise für 7.000 USD gekauft hat darf sich jetzt trotzdem über satte Gewinne freuen.

Bitcoin knackt die 14.000 USD Marke (07.12.2017)

Während man in den Medien unentwegt von einer Blasenbildung, der Tulpenmanie und verschiedenen “Warnungen” lesen konnte, stieg der Bitcoin Preis unbeirrt weiter. Eine leichte Korrektur von 11.000 USD auf 8.500 USD war zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen geschuldet. An den koreanischen Börsen wurde Bitcoin zeitweise mit über 17.000 USD pro Coin gehandelt.

Die Bitcoin Marktkapitalisierung stieg auf 250 Milliarden USD an. (Gesamtmarkt 400 Milliarden)

Bitcoin knackt die 16.000 USD Marke (11.12.2017)
Bitcoin Futures bisher ohne negative Auswirkungen

Bitcoin konnte nach einem kurzen Rücksetzer die 16.000 USD Marke knacken und zügig die 17.000 ins Visier nehmen. Ein massiver Kursrückgang durch die Listing des Bitcoin Futures an der CME blieb aus. Diverse Quellen behaupten sogar das es den Fondsmanagern zu risikoreich ist Bitcoin aktuell zu shorten bzw. gegen den weiteren Kursanstieg zu wetten, da der Hype um Bitcoin und die Nachfrage einfach zu gross ist.

Die Bitcoin Marktkapitalisierung stieg auf 280 Milliarden USD an. (Gesamtmarkt 440 Milliarden)

Bitcoin – Rückblick 1. Quartal 2018

Bitcoin Marktkapitalisierung: 144,985 Milliarden US-Dollar
Bitcoin Wechselkurs: 8.564,91 US-Dollar[Status 20. März 2018]

Nach dem Höhenflug vom Jahresende und einem kurzen Hoch in der ersten Januarwoche befand sich der Bitcoin-Kurs bis Anfang Februar 2018 im freien Fall. Nach zwei weiteren kurzfristigen Erholungsphasen im Februar und Anfang März weist der Bitcoin-Wechselkurs derzeit wieder recht steil nach unten. Seit dem 1. Januar 2018 hat diese digitale Währung um 37 Prozent an Wert verloren.

Zum Teil ist dieser Trend vermutlich der allgemeinen Volatilität von Kryptowährungen geschuldet. Zudem wurde der Wechselkurs im Dezember 2018 durch das Vordringen des Bitcoins in den offiziellen Börsenhandel getrieben – am 10. und 17. Dezember 2017 wurden an US-amerikanischen Börsen die ersten Bitcoin-Terminkontrakte zugelassen. Im Januar 2018 wirkten sich auf die Wechselkurse des Bitcoins und anderer Kryptowährungen neue regulatorische Bestimmungen in Japan und Südkorea aus, die den Kurs nach unten trieben.

Marktbeobachter machen inzwischen noch eine andere Ursache für den aktuellen Kursverfall des Bitcoins aus. Ihre Hypothese lautet, dass die bisher kaum beachtete Kryptowährung Tether sowohl hinter dem Bitcoin-Hype des letzten Jahres als auch hinter den derzeitigen Kursverlusten steht. Tether basiert zwar auf der Blockchain, wird jedoch von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen herausgegeben. Der Wert dieser digitalen Währung ist direkt an den US-Dollar gekoppelt und liegt konstant bei einem Dollar. Besitzern von Bitcoins und anderen Kryptowährungen bietet der Tether damit einen idealen Fluchtpunkt, ohne dass sie ihre Krypto-Gelder in konventionelle Währungen transferieren müssen. Allerdings ermittelt die US-amerikanische Finanzaufsicht inzwischen gegen die Tether Ltd., die im Verdacht steht, Finanzmanipulationen im großen Stil zu betreiben. Unter anderem wird überprüft, ob die Firma im Herbst 2017 große Mengen Bitcoins und andere Kryptowährungen aufgekauft und damit den Krypto-Hype verursacht hat.

Der amerikanische Venture-Capital-Investor und Blockchain-Influencer Tim Draper behauptete, dass Bitcoin (BTC) “größer ist als das Internet”, und einige andere wichtige Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit, während der Intelligence Squared US-Debatte in New York City im April 2018.

Während der Debatte – die Draper neben Overstock CEO und Bitcoin-Bulle Patrick Byrne und gegen zwei Kryptoskeptiker führte – verglich der Milliardär Bitcoin und Blockchain im Allgemeinen mit seinen frühen Investitionen in Tesla, Hotmail und Skype. Er ging weiter, indem er sagte, dass Bitcoin “größer als alle diese zusammen” sei und dass das Ausmaß und die Bedeutung von Bitcoin und der Technologie dahinter die der großen technologischen Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte übersteigt:

“Es ist größer als die Eisenzeit, die Renaissance. Es ist größer als die industrielle Revolution.”

Draper äußerte auch seine oft wiederholte Vorhersage, dass in fünf Jahren niemand mehr traditionelles staatlich unterstütztes Geld verwenden wird:

“In fünf Jahren wirst du versuchen, Kaffee mit Papiergeld zu kaufen und sie werden über dich lachen, weil du keine Krypto benutzt. Ich glaube, es wird einen Punkt geben, an dem Sie nicht mehr wirklich etwas von der Papierwährung wollen.”

In der Intelligence Squared Debatte sprach Draper auch über die Dominanz des Bitcoin-Marktes und behauptete, dass die größte Kryptowährung wahrscheinlich den “langfristigen Kryptokampf” gegen Altcoins gewinnen wird. Unterdessen liegt die BTC-Dominanz oder der Anteil von Bitcoin an der gesamten Marktkapitalisierung derzeit bei rund 38 Prozent, nach einem Monatshoch von rund 44 Prozent.

Mehr zu Stratis kaufen und investieren
Mehr zu Monero kaufen und investieren
Mehr zu DASH kaufen und investieren
Mehr zu Ripple kaufen und investieren
Mehr zu NEM kaufen und investieren
Mehr zu ZCash kaufen und investieren