Daytrading mit Kryptowährungen Bitcoin, Ripple und Iota2018-08-14T09:46:52+00:00

Daytrading mit Kryptowährungen

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben sich spätestens im Jahresverlauf 2017 als feste Größen für Geldanlagen und den Börsenhandel etabliert. Zwar befindet sich die Entwicklung von Krypto-Finanzprodukten für den Handel an den offiziellen Börsen noch ganz am Anfang, an den Krypto-Börsen lassen sich mit den digitalen Währungen jedoch sehr hohe Renditen erzielen.

Die Wertentwicklung des Bitcoin steht hierfür exemplarisch, jedoch zeigen auch andere Kryptowährungen – beispielsweise Ethereum, Ripple (XRP), Iota oder Bitcoin Cash – seit der Jahresmitte 2017 einen klaren Aufwärtstrend. Anleger und Trader können vor diesem Hintergrund mit ausgezeichneten Gewinnmöglichkeiten rechnen. Zudem sind Kryptowährungen durch die sehr hohe Volatilität ihrer Wechselkurse für das Daytrading eine sehr spannende Option, die ausgesprochen lukrative Tradingchancen bietet.

In diesem Artikel erfährst du:

  • was Daytrading ist und wie es funktioniert
  • welche Rolle CFDs im Daytrading spielen
  • welche Besonderheiten das Daytrading mit Kryptowährungen aufweist
  • wie sich der Kryptomarkt im vergangenen Jahr entwickelt hat und warum er für Daytrader besonders attraktiv ist
  • welche Tradingchancen sich aus der Perfomance ausgewählter Kryptowährungen ergeben
  • welche Rolle Broker für das Daytrading mit Kryptowährungen spielen
  • welche Möglichkeiten es gibt, das Daytrading mit Kryptowährungen zu erlernen.
Daytrading

Was ist Daytrading?

Daytrading bezeichnet Käufe und Verkäufe von Börsenwerten, die anders als beim normalen Trading innerhalb eines Tages getätigt werden. Die Geschichte des Daytradings begann in den 1970er Jahren zusammen mit der einsetzenden Computerisierung des Börsenhandels. Private Trader hatten in den USA ab 1996 die Möglichkeit für diese Art von Börsengeschäften, ein Jahr später war privates Daytrading auch in Deutschland möglich. Wirklich populär wurde Daytrading jedoch erst durch das Internet, da die Trader die Kurse von Wertpapieren hier in Echtzeit nachverfolgen können.

Daytrading ermöglicht, kurzfristige Kursschwankungen von Börsenwerten auszunutzen. Durch Daytrading ist es möglich, kurz hintereinander mehrere Handelspositionen zu öffnen oder wieder zu schließen. Durch die Verkäufe innerhalb eines Tages wollen Börsenhändler unter anderem schwer kalkulierbare Kurslücken – die sogenannten Gaps – vermeiden und gleichzeitig auch aus kleinen Kursveränderungen Gewinne ziehen. Im Extremfall kaufen und verkaufen Trader ihre Börsenwerte hierfür innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden – ein solches Daytrading heißt im Börsenjargon auch Scalping.

Daytrading mit CFDs

Im Hinblick auf die kurzfristig gehandelten Börsenwerte gibt es kaum Limitationen – Daytrading ist beispielsweise mit Aktien, binären Optionen oder Devisen (Forex-Werten) möglich. In der Praxis spielen im Daytrading allerdings hoch gehebelte derivate Finanzinstrumente wie CFDs die größte Rolle. CFDs (Contracts for Difference, Differenzkontrakte) sind spekulative Wertpapiere, die anders als eine Aktie nicht auf einem echten Wert beruhen, sondern als Wette auf die Kursentwicklung eines Basiswertes funktionieren. Anbieter und Käufer eines CFD tauschen zum Beginn der Laufzeit des Vertrages einen Basiswert (Aktien, Devisen oder auch Kryptowährungen) gegen eine Geldsicherheit des Käufers, die deutlich niedriger ist als der Wert des Handelsgegenstandes. Zum Laufzeitende wird dieser zum aktuellen Börsenkurs verkauft.

Was ist Daytrading

Gewinne, aber auch Verluste im CFD-Handel werden maßgeblich über sogenannte Hebel realisiert, die sich aus der Differenz zwischen dem tatsächlichen Wert der (Aktie, Währung etc.) und der vom Käufer hinterlegten Geldsicherheit ergeben. Durch die Hebelwirkung sind mit CFDs bei vergleichsweise geringen Einsätzen sehr hohe Gewinnspannen, aber auch hohe Verlustrisiken verbunden. Zudem können für den Käufer der Papiere hieraus extrem hohe Nachschusspflichten resultieren, die an den Börsen innerhalb der EU seit 2017 allerdings gesetzlich ausgeschlossen sind.

Für das Daytrading bedeutet diese Regelung, dass Positionen, deren Geldsicherheit aufgrund kurzfristiger Kursschwankungen verbraucht ist, von den Handelsplattformen sofort geschlossen werden – für den Käufer resultiert daraus ein Totalverlust. CFDs können als Long- oder als Short-Kontrakte abgeschlossen werden. Im ersten Fall wird auf einen Kursanstieg des Handelsgegenstandes gewettet, bei einem Short-Kontrakt wird durch Kursverluste ein Gewinn erzielt. Gewinne durch Short-Trading realisieren Börsenhändler durch sogenannte Leerverkäufe:

Wenn sie fallende Kurse für einen Wert erwarten, verkaufen sie ihn zunächst, um ihn später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen. Im Kern geht es dabei also um die Spekulation auf einen erneuten Kursanstieg. Bei Hebelprodukten wie CFDs potenzieren sich dabei die Renditechancen.

Daytrading mit Kryptowährungen

Daytrading mit Kryptowährungen funktioniert wie das Daytrading mit beliebigen anderen Börsenwerten. Aufgrund seiner sehr hohen Volatilität ist der Kryptomarkt für diese Handelsform besonders gut geeignet. Die Wechselkurse von Kryptowährungen weisen innerhalb eines Handelstages häufig sehr starke Schwankungen auf, aus denen sich für das Cryptotrading sehr attraktive Renditechancen ergeben.

Krypto-Daytrading lässt sich gut mit dem Trading am Devisenmarkt (Forex, FX) vergleichen. Forex-Trader spekulieren nicht auf die Kursentwicklung einer einzelnen Währung, sondern auf die Kursveränderungen zwischen Währungspaaren – also beispielsweise zwischen dem US-Dollar und dem Euro.

Crypto Daytrading

Auch der Forex-Markt ist durch große Volatilität geprägt. Gehandelt werden in der Regel nicht einzelne Währungen, sondern Derivate wie beispielsweise CFDs. Auch für Kryptowährungen sind inzwischen einerseits vordefinierte Währungspaare und andererseits CFDs und andere Derivate respektive Hebelprodukte auf dem Markt. Aufgelegt werden sie durch die diversen Broker, die sich im Kryptomarkt engagieren.

Das Daytrading mit Kryptowährungen ist sowohl mit Referenz zu konventionellen Zahlungsmitteln – beispielsweise US-Dollar oder Euro – als auch zu anderen Kryptowährungen möglich.

Der Kryptomarkt

Im Jahr 2017 hat sich der Markt der Kryptowährungen sehr rasant entwickelt. Im Fokus der öffentlichen Debatte stand lange vor allem der Hype rund um den Bitcoin, dessen Wechselkurs in der zweiten Jahreshälfte regelrecht explodierte. Der Wachstumstrend im Kryptomarkt wurde jedoch auch durch verschiedene andere digitale Währungen getrieben.

Inzwischen befinden sich über 1.400 Kryptowährungen auf dem Markt. Ihre Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit (Status: Februar 2018) auf 470 bis 480 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Ende 2016 betrug die Marktkapitalisierung der digitalen Coins nur 17,7 Milliarden US-Dollar. Zwar ist die kumulierte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen seit dem Jahresbeginn 2018 etwas zurückgegangen, trotzdem diskutieren Marktbeobachter nach wie vor, ob sie sich im Jahresverlauf der Marke einer Milliarde US-Dollar nähern könnte.

Für das Trading relevant ist bisher nur eine relativ kleine Gruppe von Kryptowährungen, zu denen neben etablierten Werten wie dem Bitcoin, Ethereum und dem Ripple auch mehrere Newcomer gehören. Gerade letztere machen jedoch deutlich, dass die Weiterentwicklung und Etablierung neuer Blockchain-Geschäftsmodelle ein wesentlicher Aspekt der digitalen Zukunft und ein wichtiger Treiber des Kryptomarktes ist. Inzwischen sind nicht nur die digitalen Währungen, sondern auch die ihnen zugrundeliegende Technologie im Mainstream angekommen. Für Blockchain-Innovationen interessieren sich inzwischen nicht nur Internet-Startups, sondern die etablierte FinTech-Branche, Banken, Großkonzerne und Staaten. Hieraus ergeben sich auch neue Perspektiven für den Kryptowährungsmarkt:

Zwar ist der Bitcoin nach wie vor die größte digitale Währung, zu den Gewinnern werden künftig jedoch immer stärker komplette Blockchain-Ökosysteme wie Ethereum, Cardano oder das Ripple-Netzwerk sowie die dazugehörigen Kryptowährungen zählen. Ihr Aufschwung, aber auch der Erfolg von Bitcoin Cash sind außerdem ein Indikator dafür, dass die ursprüngliche Bitcoin-Blockchain die Bedürfnisse der User im Hinblick auf Transaktionsvolumina und Schnelligkeit nicht mehr optimal erfüllt. Der Kryptomarkt wird sich vor diesem Hintergrund weiter diversifizieren – und aktiven Tradern hierdurch ein immer breiteres Spektrum an Tradingchancen bieten.

Tradingchancen beim Kryptotrading

Die folgenden Beispiele verdeutlichen anhand der Kurstrends für die Kryptowährungen Iota, Ripple und Bitcoin Cash Tradingchancen, die sich auf dem Kryptowährungsmarkt im Verlauf des vergangenen Jahres ergeben haben. Trader mit langfristigen Anlagestrategien profitierten vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2017 von der generell positiven Wertentwicklung der wichtigsten Kryptowährungen, Daytrader erzielten ihre Gewinne aufgrund der zum Teil sehr hohen Volatilität des digitalen Geldes, die sich vor allem seit dem 4. Quartal 2018 aufgrund der steigenden Wechselkurse immer stärker geltend machte.

Daytrading Bitcoin

Aufgrund starker kurzfristiger Kursausschläge der digitalen Währungen konnten Daytrader jedoch nicht nur auf Kursgewinne, sondern immer wieder auch auf lukrative Short-Chancen setzen. Exemplarisch hierfür stehen zwei negative Kurstrends im Dezember 2017 und im Januar 2018, die maßgeblich durch äußere Ereignisse verursacht wurden und kurzfristig zu sehr starken Wertverlusten führten.

Trading Bitcoin

Der deutsche Kryptowährungsexperte Dr. Philipp Giese merkt hierzu an, dass insbesondere Daytrader sowohl auf eine fortlaufende allgemeine Marktbeobachtung als auch detaillierte Kursanalysen der von ihnen gehandelten Währungspaare angewiesen sind. Er empfiehlt, dass sich Daytrader mit stündlichen, vierstündigen und täglichen Timeframes für die Chartanalyse ein umfassendes Bild über lang- und kurzfristige Entwicklungstendenzen machen.

Eine Tagesanalyse zeigt in der Welt des Daytradings bereits eine langfristige Entwicklung, Chars mit einem vierstündigen Zeitrahmen indizieren mittelfristige Trends. Ein-Stunden-Charts ermöglichen dagegen, sehr kurzfristige Entwicklungen und damit die aktuellsten Trends der Währungsperformance zu erfassen. Hierbei geht es natürlich nicht nur um die Erfassung allgemeiner Markttendenzen, sondern darum, konkrete Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten zu identifizieren.

Zu einer komplexen Sicht auf den Kryptomarkt für erfolgreiches Daytrading gehört außerdem die Beobachtung der Diskussionen in den sozialen Medien. Beispielsweise gibt es immer wieder Versuche, bestimmte Kryptowährungen zu hypen, was sich dann möglicherweise sehr kurzfristig in starken Kursbewegungen niederschlägt, die attraktive Tradingchancen bieten.

Generell gilt, dass der Kryptomarkt im letzten Jahr und aktuell eine sehr dynamische Entwicklung zeigt. Die Prognosen für 2018 beziehen sich – einmal abgesehen von den wiederholten Warnungen vor einer Kryptoblase, die irgendwann auch platzen könnte – weiterhin auf einen insgesamt sehr positiven Trend. Daytrader können auch künftig mit der hohen und möglicherweise noch weiter steigenden Marktvolatilität rechnen.

Daytrading Bitcoin

Bitcoin Trading haben ausnahmslos alle Krypto-Broker im Programm. Die allererste echte Kryptowährung hat sich im Lauf des letzten Jahres im Mainstream der Anlageprodukte etabliert. Der immense Wertzuwachs des Bitcoins hat letztlich die Popularität aller anderen wichtigen Kryptowährungen befördert. Am 1. Januar 2017 betrug der Wechselkurs des Bitcoin 972,95 US-Dollar, seine Marktkapitalisierung belief sich auf etwas mehr als 15,64 Milliarden US-Dollar.

Wer zu diesem Zeitpunkt einen Bitcoin erworben hatte, konnte ihn am 31. Dezember 2017 für 13.411 US-Dollar verkaufen, die Marktkapitalisierung der digitalen Währung war auf rund 225 Milliarden US-Dollar angewachsen. Der Höhenflug des Bitcoins begann bereits im 2. Quartal 2017 und war danach nicht mehr aufzuhalten. Daytrading Bitcoin bedeutet auch, mittelstarke bis starke Fluktuationen des Wechselkurses auszunutzen.

Daytrading Bitcoin

Als ein Beispiel: Am 19. Februar 2018 fluktuierte der Bitcoin-Wechselkurs zwischen 11.031 und 11.699 US-Dollar, seinen höchsten Stand erreichte er am frühen Vormittag, um dann sukzessive, jedoch nach wie vor mit relevanten Preissauschlägen, abzufallen und nachmittags wieder anzusteigen. Bitcoin Daytrading verspricht in beiden Richtungen attraktive Renditechancen, wenn der Trader die Kursentwicklung permanent verfolgt und seine Trades kurzfristig platzieren kann. Short-Chancen waren an diesem Handelstag insbesondere zwischen 10 und 11.30 Uhr vormittags gegeben.

> Mehr zu Bitcoin erfährst du hier

Daytrading Ethereum

Auch Ethereum/Ether ist eine eingeführte Kryptowährung, die von allen relevanten Börsen, Brokern und Krypto-Exchanges gehandelt wird. Am ersten Januar 2017 belief sich der Wechselkurs des Ether auf 8 US-Dollar, ein Jahr später war er auf 747,52 US-Dollar angestiegen. Die Marktkapitalisierung von Ethereum war im gleichen Zeitraum von 699 Millionen auf knapp 72,3 Milliarden US-Dollar gewachsen.

Zum Jahresende 2017 zeigte der Wechselkurs des Ether einen steilen Aufwärtstrend, am 13, Januar 2018 erreichte er mit einem Wert von 1365,53 US-Dollar sein bisheriges Allzeithoch.

Daytrading Ethereum

Ethereum Trading wurde durch den Kursanstieg und die wachsende Volatilität der digitalen Währung zunehmend interessanter.

Spannend ist zumindest zeitweise auch die Kursentwicklung von Ethereum versus Bitcoin. Im Dezember 2017 und im Februar 2018 zeigten die Wechselkurse dieser beiden Kryptowährungen einen gegenläufigen Trend: Den Bitcoin-Wertverlusten stand ein ungebrochener Aufwärtstrend des Ether gegenüber. Krypto-Händler konnten bei ihrem Daytrading Ethereum attraktive Tradingchancen durch Short-Verkäufe nutzen.#

> Mehr zu Ethereum erfährst du hier

Daytrading Iota

Die Marktkapitalisierung der Kryptowährung Iota beläuft sich derzeit auf 5,73 Milliarden US-Dollar. Mitte Februar 2018 betrug ihr Wechselkurs 2,11 US-Dollar. Seit dem Erscheinen von Iota auf dem Kryptomarkt ist der Wechselkurs dieser Währung durch eine sehr starke Volatilität geprägt. Zudem zog der Kurs seit Ende Oktober 2017 – nach wie vor mit sehr starken täglichen Schwankungsbreiten – deutlich an. Ihr bisheriges Allzeithoch erreichte die relativ neue digitale Währung am 20. Dezember 2018 mit einem Wechselkurs von 5,24 US-Dollar. Auf dem Kryptomarkt galt sie von Anfang an als attraktives Handelsobjekt für Trader.

Daytrading Iota

Zur wachsenden Popularität von Iota trägt ein weiterer Faktor bei: Bereits zu ihrem Erscheinungszeitpunkt 2016 erklärten ihre Schöpfer sie zur Kryptowährung für das Internet der Dinge. Die Iota zugrundeliegende Blockchain-Technologie namens Tangle soll vor allem Transaktionen respektive Bezahlvorgänge zwischen autonomen Maschinen unterstützen. Perspektivisch könnte das Iota-Ökosystem damit das Rückgrat einer autonomen Maschinenökonomie werden, in der Maschinen eigenständig untereinander oder auch mit Menschen kommunizieren, Geldbestände verwalten und beispielsweise automatisch Waren bestellen und bezahlen.

Die Tangle-Blockchain ist in der Lage, innerhalb von Sekunden eine beliebige Zahl von Mikrotransaktionen zu unterstützen und soll unendlich skalierbar sein. Die integrierte digitale Währung dient in diesem Kontext als Zahlungsmedium. Für das Daytrading mit Iota hat dieses Konzept zwar nur eine untergeordnete Bedeutung, trotzdem liegt hier die Vermutung nahe, dass der Aufschwung dieser Kryptowährung im Verlauf des vergangenen Jahres nicht zuletzt auf dem innovativen Charakter des Iota-Ökosystems beruht – temporäres Hyping inklusive. Iota belegt derzeit den 11. Platz im auf der Webseite coinmarketcap.com ausgewiesenen Kryptowährungsranking.

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Daytrading Ripple

Die Marktkapitalisierung der Kryptowährung Ripple (XRP) lag Mitte Februar 2018 bei 43,75 Milliarden US-Dollar, sein aktueller Wechselkurs bei 1,13 US-Dollar. Im Ranking der Kryptowährungen belegt der Ripple nach dem Bitcoin und Ethereum derzeit den dritten Platz. Nachdem der Ripple seit 2014 zunächst kaum relevante Wertsteigerungen zu verzeichnen hatte, zog sein Wechselkurs zum US-Dollar im zweiten Quartal 2017 erstmals an.

Daytrading Ripple

Im Dezember 2017 erfolgte dann zeitgleich mit dem Bitcoin-Höhenflug ein echter Durchbruch. Die derzeitigen Kursverluste beruhen vor allem auf einer Veränderung der Kalkulationsgrundlage für den Wechselkurs, da die Ripple Labs seit Mitte Januar 2018 die Kurse der südkoreanischen Kryptowährungsbörsen nicht mehr in ihre Berechnungen integrieren.

Exzellente Handelschancen für Krypto-Daytrading mit dem Ripple boten sich seit Mitte Dezember 2017 fast durchgängig. Seitdem werden Kursspitzen regelmäßig durch Phasen mit niedrigeren Dollar-Wechselkursen abgelöst. Ein Ende dieses Trends ist – wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau als Ende 2017 und zum Jahreswechsel – nicht in Sicht.

> Mehr zu Ripple erfährst du hier

Daytrading Bitcoin Cash

Die digitale Währung Bitcoin Cash ist als Resultat eines sogenannten Hard Fork – der vollständigen Abspaltung von der Bitcoin-Blockchain – erst im Juli 2017 an den Start gegangen. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin Cash liegt derzeit bei knapp 879 Millionen US-Dollar, sein aktueller Wechselkurs bei 1.509,46 US-Dollar. Zum Vergleich: Unmittelbar nach der Veröffentlichung der neuen digitalen Währung betrug der Wechselkurs 555,89 US-Dollar.

Daytrading BitcoinCash

Nach anfänglich hoher Volatilität und temporären Kursgewinnen war zunächst nicht klar, welches Potential Bitcoin Cash mittelfristig besitzen würde. Der Wechselkurs hatte sich – mit leicht, aber kontinuierlich fallender Tendenz – bei Werten unter 500 US-Dollar eingependelt. Für Daytrader boten sich aufgrund der Volatilität von Bitcoin Cash jedoch auch in diesem Zeitraum gute Handelschancen. Seit dem 9. November 2017 stieg der Wechselkurs dann – ebenfalls von stärkeren Schwankungen begleitet – dann sehr kontinuierlich an.

Bitcoin Cash wurde hierdurch auch für das Krypto-Daytrading äußerst attraktiv. Zwar ist der Wechselkurs von Bitcoin Cash aktuell gegenüber dem bisherigen Höchststand von 3831,57 US-Dollar am 20. Dezember 2017 zurückgefallen. Durch seine relativ hohen Schwankungsbreiten ergeben sich speziell für Daytrader jedoch nach wie vor sehr gute Handels- und Renditemöglichkeiten.

>Mehr zu BitcoinCash erfährst du hier

Short-Chancen im Dezember 2017 und Januar 2018 (Review)

Zumindest in der Betrachtung der Kursentwicklung der genannten Währungen über einen längeren Zeitraum ging es vor allem darum, die insgesamt positive Kursentwicklung für das Trading auszunutzen. Trader, die im Verlauf des Jahres 2017 Iota, Ripple oder Bitcoin Cash erworben hatten, konnten sich zum Jahresende unabhängig davon, ob sie ihre Währungsbestände hielten oder verkauften, über beträchtliche Gewinne freuen. Short-Chancen – also Gewinnmöglichkeiten durch fallende Wechselkurse – ergaben sich dagegen vor allem an zwei Terminen im Dezember 2017 und im Januar 2018.

Verdeutlichen lässt sich dies sehr gut am Beispiel des Bitcoin-Kurses zum US-Dollar, der zwischen dem 20. und 22. Dezember 2017 sowie am 16. und 18. Januar 2018 jeweils beträchtlich abfiel. Von diesem Kurstrend waren jeweils der gesamte Kryptowährungsmarkt respektive die größeren relevanten Kryptowährungen mehr oder weniger stark betroffen.

Der Auslöser für den temporären Kursverfall im Dezember 2017 bestand nach Aussage von Marktbeobachtern darin, dass Coinbase – einer weltweit größten Handelsplätze für Kryptowährungen – den Bitcoin-Rivalen Bitcoin Cash in sein Handelsprogramm aufgenommen hatte. Der negative Kurstrend des Kryptomarktes im Januar 2017 wird von Analysten dagegen einerseits als Ausdruck der generellen Volatilität der Kryptowährungen und auch ihrer relativen “Unreife” im Vergleich zu konventionellen Währungen angesehen. Andererseits wirkten sich hier neue regulatorische Bestimmungen für den Handel mit Kryptowährungen aus, die in Japan und Südkorea in Kraft getreten waren.

Am 16. Januar 2018 verlor der Bitcoin schlagartig über 25 Prozent seines Wertes, die Kursverluste von Ethereum beliefen sich sogar auf über 30 Prozent. Für Daytrader, die eine entsprechende Handelsstrategie verfolgten und unmittelbar auf die fallenden Gewinne setzten, konnten hierdurch beträchtliche Gewinne realisieren.

Daytrading-Broker – die richtige Auswahl

Wenn du mit Kryptowährungen handeln willst, stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen: Du kannst selbst an den Krypto-Börsen handeln oder die Leistungen eines Brokers in Anspruch nehmen. Für das Krypto-Daytrading sind Investitionen über einen Broker der Normalfall. Diese Form der Brokerage ist nicht mit den Leistungen von Kryptowährungs-Exchanges identisch, die Kryptowährungen gegen eine Gebühr kaufen oder verkaufen.

Daytrading-Broker für Kryptowährungen bieten ihren Kunden CFDs auf der Basis vordefinierter Währungspaare an. Die Referenzwährung für einen Bitcoin CFD kann dabei sowohl eine konventionelle Währung als auch eine andere Kryptowährung an.

Daytrading Broker Auswahl

Mit welchen Währungspaaren du traden kannst, richtet sich nach dem Angebot des jeweiligen Brokers. Wie bei jedem anderen CFD tradest du auch mit Krypto-CFDs auf Margin, musst also für die Eröffnung eines Trades nur einen Bruchteil des Transaktionswertes physisch hinterlegen, jedoch neben sehr guten Gewinnchancen auch mit hohen Verlustrisiken rechnen.

Für das Daytrading über einen Broker ist es nicht erforderlich, selbst Kryptowährungen zu kaufen. Deine Investments zahlst du auf dein Trading-Konto in konventionellen Währungen – also beispielsweise Euro oder US-Dollar – ein.

Der Daytrading-Broker übernimmt die Kontoführung und stellt dir eine digitale Handelsplattform zur Verfügung, auf der du deine Trades eigenständig eröffnest und verwaltest. Außerdem kannst du Charting- und Analysefunktionen und normalerweise auch ein Demokonto nutzen. Einige Daytrading-Broker bieten auf ihren Plattformen auch mobile Apps für völlig ortsflexibles Traden oder Autotrading-Möglichkeiten an.

Um den richtigen Daytrading-Broker zu finden, solltest du mehrere Anbieter vergleichen. Wichtige Fragen im Hinblick auf die Bewertung eines Brokers sind beispielsweise:

  • Welches Währungsspektrum kann gehandelt werden?
  • Werden ausschließlich Hebelprodukte angeboten oder ist – falls du dich für diese Variante interessierts – auch direkter Währungshandel möglich?
  • Wie hoch sind die Hebel für die CFDs?
  •  Wie hoch sind die Mindesteinzahlungen für das Trading?
  •  Wie hoch sind die Kosten für die Bereitstellung der Plattform und die Kontoführung?
  • Welche Einzahlungs- und Auszahlungsoptionen werden angeboten?
  • Gehört ein kostenloses Demokonto zum Gesamtpaket?
  • Wo befindet sich der Firmensitz des Brokers? Liegt eine Regulierung durch die Finanzbehörden vor?
  • Wie ist die technische Ausstattung der Plattform?
  • Kannst du im Bedarfsfall Support in Anspruch nehmen?

Daytrading lernen

Für erfolgreiches Daytrading ist eine Portion Glück, vor allem aber das nötige Handwerkszeug” erforderlich. Wichtig ist, als Daytrader nicht nur aus Erfolgen, sondern auch aus Fehlern und Misserfolgen zu lernen. Viele Trader sind der Meinung, dass jeder Trade, bei dem sie Geld verloren haben, ein schlechter oder fehlerhafter Trade ist.

In diesem Ansatz liegt der erste Trugschluss: Weder im Daytrading noch im längerfristigen Börsen- oder Kryptowährungshandel kann es ausschließlich Gewinne geben – falls ein Trainer oder Coach für Daytrading ein solches Resultat verspricht, handelt es sich um ein Angebot, das alles andere als seriös ist. Für ausnahmslos jeden Trader gehören auch Verluste zum normalen Handelsalltag. Wichtig ist, dass diese nicht dauerhaft über den Gewinnen liegen und das Trading im Zeitverlauf einen positiven Saldo aufweist. Angehende Daytrader im Kryptowährungsmarkt müssen damit rechnen, dass sie anfangs auch Lehrgeld zahlen werden.

Mit wachsenden Daytrading Erfahrungen und Kryptotrading Erfahrungen wird sich auch ihre Erfolgsquote vergrößern. Wichtig ist vor allem, dass sie einige grundlegende Fehler von Anfang an vermeiden.

Daytrading Kurse

Daytrading Kurse werden als reguläre Schulungen und Online-Kurse in einem breiten Spektrum angeboten. Bei diesen Kursen kann es sich um eine kompakte Einsteigerschulung, aber auch um eine umfassende Ausbildung handeln, die sich über mehrere Monate erstreckt. Im Idealfall sind die Anbieter erfahrene Trading-Profis, die nachweisbare Erfolge nachzuweisen haben. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn ein Trainer dir versprechen will, dass du mit seiner Methode dauerhaft und sicher auf der Gewinnerseite bist und mit Maximalrenditen rechnen kannst.

Daytrading lernen mit Onlinekurs

Ein solches Szenario gibt es im Daytrading mit Kryptowährungen und im gesamten Börsenhandel nicht. Das Gleiche gilt übriges für Daytrading Software, die hohe Gewinne durch automatisiertes Trading anpreist – hierdurch wird sehr wahrscheinlich vor allem der Verkäufer reich.

Einen Angebotsüberblick für Daytrading Kurse verschaffst du dir unkompliziert und schnell im Internet, wo du auch Bewertungen der Kursinhalte findest. Zwar sind spezielle Daytrading Kurse für Kryptowährungen noch nicht sehr weit verbreitet, jedoch lässt sich das Trading-Wissen aus generalisierten Kursen problemlos auf den Kryptowährungshandel übertragen.

Eine praktisch orientierte Lernmöglichkeit für das Daytrading mit Kryptowährungen sind nicht nur Daytrading Kurse, sondern auch Demokonten, die dir praktisch alle seriösen Broker und Handelsplattformen bieten. Hierdurch lernst du anhand von Trade-Simulationen das Funktionieren des Kryptomarktes kennen. Mit einem Demokonto kannst du deine Handelsstrategien entwickeln und ohne Risiko erproben.

10 häufige Fehler beim Daytrading


  1. Traden ohne Tradingplan

Ein durchdachter und detaillierter Tradingplan ist im Daytrading die wichtigste Voraussetzung für langfristige Gewinne. Er enthält die individuelle Ein- und Ausstiegsstrategie des Traders und selbstdefinierte Vorgaben zum seinem Risikomanagement beim Trading. Wenn sich deine Daytrading Erfahrungen und Kryptotrading Erfahrungen vergrößern, wird sich sehr wahrscheinlich auch dein Trading Plan konkretisieren und verändern – jedoch ist er auch für einen erfolgreichen Einstieg unverzichtbar. Wenn du dauerhaft Verluste machst, obwohl du die Vorgaben deines Tradingplanes einhältst, solltest du eine Pause machen und deine Planung grundlegend überdenken.


  1. Zocken statt Traden

Traden ohne Strategie und Verstöße gegen den eigenen Trading-Plan, für die kein triftiger Grund gegeben ist, erfüllen alle Kriterien des Zockens. Zwar mag sich Zocken bei einzelnen Transaktionen durchaus lohnen, auf lange Sicht werden daraus jedoch hohe Verluste resultieren.


  1. Höhere Positionen, um Verluste auszugleichen

Viele Daytrader erhöhen ihre Positionen, um erlittene Verluste auszugleichen. Wenn solche Ausgleichstrades nicht funktionieren, wachsen die Verluste weiter. Auch hier geht es nicht mehr um Trading, sondern um Zocken. Stattdessen solltest du die Limits aus deinem Tradingplan beachten. Nach Verlusten, die eine bestimmte Grenze überschreiten, solltest du eine Pause einlegen oder das Trading an diesem Tag ganz beenden.


  1. Daytrading ohne Stopp-Loss-Limits

Jede Trading-Position sollte initial ein Stopp-Loss-Limit erhalten, das sich nach dem maximal einzugehenden Risiko berechnet. Für ihre Definition sind neben finanziellen Risikokalkulationen auch Marktbeobachtungen und die Bewertung des Einflusses äußerer (politischer, wirtschaftlicher …) Ereignisse auf die aktuelle Marktentwicklung wichtig. Auf den meisten Online-Handelsplattformen für Kryptowährungen lassen sich die Limits automatisch definieren,


  1. Permanente Strategiewechsel

Wenn du dich für eine Trading-Strategie entschieden hast, ist es wichtig, diese über einen längeren Zeitraum zu erproben. Ständige Strategiewechsel führen fast zwangsläufig zu Verlusten.


  1. Verlust-Trades zu lange halten

Profis lassen auch im Daytrading Gewinne laufen, begrenzen Verluste dagegen durch rechtzeitige Verkäufe. Anfänger halten es dagegen häufig umgekehrt: In der Hoffnung, dass sich das Blatt doch noch wenden wird, halten sie negative Trades zu lange.


  1. Fokussierung auf Einstiegssignale

Daytrading Erfahrung bedeutet unter anderem, die wichtigsten Indikatoren und Signale für einen potentiell erfolgreichen Trade zu kennen. Anfänger fokussieren sich dabei in der Regel auf die Signale für den Einstieg. Viel wichtiger ist jedoch – sowohl bei Gewinnen und Verlusten – eine valide Ausstiegsplanung respektive das Geld- und Risikomanagements des Tradings. Im Hinblick auf relevante Indikatoren solltest du dich auf das Wesentliche beschränken.


  1. Fehlende Analyse

Eine wichtige Trader-Regel lautet, am Ende eines Handelstages alle Trades nochmals zusammenfassend zu analysieren. Nur so kannst du aus Gewinnen, aber auch aus Fehlern lernen und deine Trading-Strategie entwickeln.


  1. Overtrading

Daytrading Orders im Kryptomarkt kannst du in Sekundenschnelle und 24 Stunden am Tag realisieren – irgendwann geht jedoch auch deine Konzentration zu Ende. Durch Overtrading schleichen sich Fehler und hochriskante Handelsentscheidungen ein. Pausen und ein Leben außerhalb des Tradings begrenzen das Fehlerrisiko, das hieraus resultiert.


  1. Einsätze, die die Existenz bedrohen

Das eingesetzte Trading-Kapital darf im Verlustfall auf keinen Fall deinen Lebensunterhalt und deine Existenz gefährden. Unvoreingenommene und mit strategisch angemessenen Entscheidungen kannst du vor einem solchen Hintergrund weder im regulären Börsenhandel noch mit Kryptowährungen traden.