Der Ratgeber für Bitcoin und andere Kryptowährungen 2017-09-29T10:04:31+00:00

Der Ratgeber für Bitcoin und andere Kryptowährungen

Bitcoin und andere Kryptowährungen finden in den letzten Jahren immer größeres Interesse. Sie sind interessante und lukrative Geldanlagen, die immer mehr Interessenten finden. Gleichzeitig ist die Beschäftigung mit den digitalen Währungen äußert spannend. Viele Verwender betrachten sie als die ersten Erscheinungsformen einer Kryptoökonomie, die für die Art und Weise, wie wir leben und wirtschaftliche Beziehungen gestalten, ein revolutionäres Potential besitzt, das wir heute erst in groben Zügen überblicken.

In diesem Ratgeber Artikel zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen erfährst du mehr zu:

  • Was sind Kryptowährungen und wie funktionieren sie?
  • Die Entwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen (Ethereum, Ripple, Stratis, Monero, Dash und NEM)
  • Wie kannst du Kryptowährungen kaufen, minen oder vom Mining anderer profitieren?
  • Wie kannst du in Kryptowährungen investieren und Geld verdienen?
  • Wie funktioniert das Trading von Kryptowährungen?
  • Welches Potential haben Kryptowährungen?
  • Welche Prognosen für die digitalen Währungen gibt es?
  • Welche Risiken sind mit Investitionen in Kryptowährungen verbunden
  • Ist Bitcoin & Co. gefährlich?
Was ist Kryptowährung

Was ist eine Kryptowährung?

Kryptowährungen sind digitale Währungen, die durch die Rechenleistung dezentral vernetzter Computer im Internet geschaffen werden. Anders als konventionelles Geld werden Kryptowährungen nicht durch Notenbanken oder eine andere vertrauenswürdige Institution herausgegeben. Das Schöpfen der digitalen Münzen und Transaktionen – das Senden und Empfangen von Zahlungen in einer Kryptowährung – kommen ohne „vertrauenswürdige Mittelsmänner“ aus.

Die Netzwerkteilnehmer bzw. die angeschlossenen Rechner interagieren auf Peer-to-Peer-Basis, also gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Mathematische Algorithmen geben die Regeln für alle Aktivitäten innerhalb des Netzwerks vor und können ausschließlich durch den Konsens aller Netzwerkteilnehmer geändert werden. Gleichzeitig ermöglichen sie eine eindeutige Zuordnung der digitalen Werte zu bestimmten Sendern und Empfängern. Die Datenübermittlung innerhalb des Netzwerks erfolgt in verschlüsselter Form mit Hilfe kryptografischer Verfahren.

Die historischen Wurzeln von Kryptowährungen liegen in den Anfängen des Internets, mit dem auch Fragen des Datenschutzes in der virtuellen Welt auf die Agenda tragen. Die sogenannten Cyberpunks – eine Gruppe von Internet- und Datenschutzaktivisten – arbeiteten bereits in den frühen 1990er Jahren an kryptografischen Technologien für das Internet. Ihr Ziel bestand unter anderem darin, eine digitale Währung zu entwickeln, die den gleichen Anonymitätsgrad wie Bargeldzahlungen bot. Die Entwicklung einer solchen Kryptowährung scheiterte allerdings noch für mehr als ein Jahrzehnt daran, dass es keine technische Lösung für das sogenannte Double Spending – die doppelte Herausgabe digitaler Münzen oder doppelter Zahlungsanweisungen – gab, so dass auf einen zentralen Server vorerst nicht verzichtet werden konnte. Dieses Problem löste erst Satoshi Nakamoto mit der Blockchain-Technologie und dem Bitcoin-Protokoll. Der Bitcoin war damit die erste echte dezentrale Kryptowährung.

Zwar besitzt der Bitcoin unter den Kryptowährungen bis heute die mit Abstand größte Marktbedeutung, jedoch sind inzwischen zahlreiche weitere Kryptowährungen entstanden. Ebenso wie der Bitcoin beruhen sie auf der Blockchain-Technologie, entwickeln diese jedoch im Detail oder auch in größerem Maßstab weiter. Einige der neueren Kryptowährungen sind ein Bestandteil komplexerer Ökosysteme, die auf die Etablierung digitaler Geschäftsmodelle zielen, die den Rahmen finanzieller Transaktionen überschreiten.

Was ist Blockchain

Was ist die Blockchain?

Die Blockchain ist das Herzstück den Bitcoin und anderer digitaler Währungen. Sie besteht aus einer ununterbrochenen Kette („chain“) chronologisch aufeinanderfolgender Datenblöcke, in denen sämtliche Transaktionen innerhalb des Netzwerks hinterlegt sind. Untereinander sind sie durch algorithmische Zeichenfolgen – die sogenannten Hashs – verbunden.

In jedem neuen Datenblock ist ein Hash des vorhergehenden Blocks enthalten. Die Datenblöcke entstehen bei der Verarbeitung und Bestätigung der Transaktionen in der digitalen Währung. Dieses Prozedere ist auch die Grundlage für das Mining (Schürfen) neuer Münzen, falls das Datenprotokoll der jeweiligen Kryptowährung analog zum Bitcoin diese Form der Gelderzeugung vorsieht.

Die Blockchain erfüllt die Aufgabe eines „Hauptbuchs“ für das Netzwerk. Diese Datenbank ist jedoch nicht auf einem zentralen Server hinterlegt, sondern befindet sich auf einer Vielzahl von Computern, die mit einem vollständigen Netzwerkzugang ausgestattet sind und das Netzwerk aktiv mit ihrer Rechenleistung unterstützen.

Solche Rechner agieren als sogenannte Nodes, die mit verschiedenen Funktionsumfängen und Aufgabenprofilen ausgestattet werden können. Die Intervalle, in denen neue Datenblöcke in der Blockchain abgespeichert werden, beruhen auf mathematischen Algorithmen und bestimmen den Zeitraum bis zur Bestätigung einer Transaktion. Im Bitcoin-Netzwerk entsteht alle zehn Minuten ein weiterer Datenblock, andere digitale Währungen funktionieren zum Teil mit deutlich kürzeren Intervallen.

Außerdem garantiert die Blockchain die Sicherheit des gesamten Netzwerks: Manipulationen der Blockchain gelten als unmöglich, da aufgrund der Hash-Referenz zwischen den einzelnen Datenblöcken eine Rückberechnung sämtlicher bisher getätigter Transaktionen nötig wäre. De Blockchain-Technologie ist heute auch für die etablierten Banken und andere Unternehmen von Interesse.

Merkmale und Vorteile von Kryptowährungen

Kryptowährungen erfüllen alle Funktionen, die auch mit konventionellem Geld verbunden sind: Sie sind abstrakte Zahlungsmittel, mit denen beliebige Waren und Dienstleistungen erworben werden können.

Sie besitzen eine Wertaufbewahrungsfunktion – ihr Wert kann also zeit- und ortsunabhängig abgerufen werden und ist in konkreten Preisen oder Wechselkursen ausdrückbar.

Daneben besitzen Kryptowährungen Vorteile, die konventionelle Währungen nicht zu bieten haben:

Vorteile Kryptowaehrungen

Schnelligkeit: Transaktionen werden innerhalb weniger Minuten ausgeführt und sind in einem globalen Rahmen möglich.

Anonymität und Datenschutz: Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer ist einer der wichtigsten Vorteile von Kryptowährungen. Nach außen bleiben Sender und Empfänger völlig anonym. Innerhalb der Netzwerke verschiedener Kryptowährungen sind jedoch Abstufungen des Anonymitätsgrads möglich.

Sicherheit und Transparenz: Der Blockchain-Algorithmus garantiert die Einhaltung fester Regeln und die Kontrolle des Systems. Er ist für alle Netzwerkteilnehmer nachvollziehbar. Nach ihrer Bestätigung können Transaktionen nicht mehr wiederrufen werden. Manipulationen durch die Netzwerkteilnehmer sind so gut wie ausgeschlossen. Auch gegen Angriffe von außen bietet die Blockchain-Technologie weitgehenden Schutz.

Barrierefreiheit: Für die Teilnahme am dezentralen Netzwerk einer Kryptowährung sind lediglich die Installation einer Software und die Kreation eines Passworts nötig. Weitere Zugangsvoraussetzungen oder eine individuelle Auswahl der Verwender sind nicht vorgesehen. In welchem Maße er dem Netzwerk Rechenleistung zur Verfügung stellt, indem er digitale Münzen schürft oder einen Node betreibt, entscheidet jeder Netzwerkteilnehmer selbst.

Minimale Kosten für Transaktionen: Überweisungen innerhalb der Netzwerke von Kryptowährungen sind ausgesprochen kostengünstig. Beispielsweise liegen die Kosten für durchschnittliche Bitcoin-Überweisungen derzeit bei umgerechnet etwa 0,05 US-Dollar – sie orientieren sich an den Stromkosten, die für die Ausführung der Transaktion im Bitcoin-Netzwerk fällig werden.

Was ist der Bitcoin?

Der Bitcoin entstand während der letzten globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und ist die erste echte dezentrale Kryptowährung. Am 31. Oktober 2008 publizierte der Bitcoin-Entwickler Satoshi Nakamoto

im Kryptografie-Mailingsystem metzdowd.com ein Whitepaper, in dem er eine Open-Source-Software als Grundlage der Blockchain-Technologie und Voraussetzung eines dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerks im Internet präsentierte. Am 3. Januar 2009 generierte Nakamoto – vermutlich zusammen mit weiteren Mitstreitern – die ersten Bitcoins. Wenige Tage später veröffentlichte er die erste Version von Bitcoin Core – der originären Zugangs- und Interaktionssoftware für das Netzwerk. Die Identität Satoshi Nakamotos ist bis heute nicht bekannt, im Jahr 2011 hat er die Kommunikation mit der Bitcoin-Community abgebrochen.

In seinem Whitepaper formulierte Nakamoto die Anforderungen an die neue Kryptowährung: Anonymität, Dezentralität, Trustlessness – die Abwesenheit von „vertrauenswürdigen Mittelsmännern“ für die Kreation des digitalen Geldes sowie für Bitcoin-Transaktionen – und kryptografisch garantierte Sicherheit. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Bitcoin zur bislang unangefochten führenden digitalen Währung.

Bitcoin Entwicklung

Am 2. Februar 2011 erreichte der Bitcoin erstmals den Gegenwert von einem US-Dollar, darauf folgten zum Teil rasante, wenn auch oft stark fluktuierende Kursgewinne. Ab 2014 lag sein durchschnittlicher Wechselkurs bei einigen 100 US-Dollar. In den Jahren 2016 und 2017 zeigte die Bitcoin Entwicklung jedoch einen starken Aufwärtstrend. Vor allem 2017 ist die Wertentwicklung des Bitcoin explodiert. Mitte September 2017 betrug der Bitcoin-Wechselkurs knapp 3.700 US-Dollar, zum Monatsanfang lag er lag er kurzzeitig sogar auf einem Allzeithoch von etwas mehr als 5.000 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung des Bitcoin – der Wert aller im Umlauf befindlichen Bitcoins – liegt derzeit (Status: September 2017, Informationen der Seite coinmarketcap.com) bei rund 61 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin Prognose

In den vergangenen beiden Jahren hat der Bitcoin einen regelrechten Hype erlebt. Die meisten Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Aufwärtstrend des Bitcoin seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat. Aktuelle Indizien dafür sind unter anderem, dass der Bitcoin im Spätsommer 2017 die Abspaltung der digitalen Schwesterwährung Bitcoin Cash und das staatlich verordnete vorläufige aus für die chinesischen Bitcoin-Börsen ohne nachhaltige Kurseinbrüche überstanden hat.

Die Bitcoin Zukunft hängt maßgeblich davon ab, in welchem Maße Anleger der digitalen Währung ihr Vertrauen schenken. Derzeit nimmt ihre Anzahl kontinuierlich zu. Zudem ist der Bitcoin dabei, sich nicht nur als digitales Zahlungsmittel, sondern auch als eigenständige Anlageklasse zu profilieren, was ebenfalls für eine langfristig positive Bitcoin Prognose spricht.

Was ist Ethereum?

Die dezentrale Plattform Ethereum existiert seit 2014. Sie wird von der Schweizer Ethereum-Stiftung als Non-Profit-Projekt betrieben. Zur Entwicklung der Plattform tragen zahlreiche unabhängige Entwickler bei.

Ethereum nutzt die Blockchain-Technologie dazu, Unternehmen eine Alternative zu konventionellen Verträgen anzubieten. Die Smart Contracts von Ethereum sind Webanwendungen, die es ermöglichen, in einem globalen Maßstab Geschäfte abzuwickeln, Werte zu transferieren und sichere Eigentumsnachweise zu erbringen. Sie dienen beispielsweise dazu, innerhalb des Ethereum-Netzwerks eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, Auktionen von virtuellen oder physischen Produkten zu initiieren oder virtuelle Anteilsscheine an einem Unternehmen zu emittieren. Durch die Dezentralität der Plattform sind Netzwerkausfälle, Korruption und Manipulationen sowie die Einflussnahme Dritter ausgeschlossen. Zur Transaktionsabwicklung innerhalb des Netzwerks dient die Kryptowährung Ether. Sie basiert auf sogenannten Token, die gemint oder käuflich erworben werden können. Der englische Begriff Token bezeichnet ursprünglich Anteilsscheine, im Kontext einer Kryptowährung geht es dabei um digitale Münzen.

Neben Ethereum gibt es seit Oktober 2016 die Kryptowährung Ethereum Classic, deren Entwickler aufgrund von internen Differenzen das Projekt der Ethereum-Stiftung verlassen haben.

Ethereum Entwicklung

Die Marktkapitalisierung von Ethereum lag im September 2017 bei knapp 25 Milliarden US-Dollar. Der Wechselkurs der Kryptowährung schwankte im gleichen Monat zwischen ca. 260 und knapp 380 US-Dollar. Damit belegt Ethereum in der Welt der Kryptowährungen nach dem Bitcoin derzeit einen unangefochtenen zweiten Platz. Bis März 2017 lag der Wechselkurs von Ethereum permanent unter der Marke von 15 US-Dollar, danach stieg er sukzessive an. Seit Juni 2017 liegt er dauerhaft über dem Wert von 150 US-Dollar, ist jedoch – ebenso wie die Wechselkurse anderer Kryptowährungen inklusive des Bitcoin – durch starke Schwankungen geprägt.

Ethereum Prognose

Ebenso wie die Zukunftsaussichten des Bitcoin gestaltet sich auch die Ethereum Prognose positiv. Beobachter erwarten, dass die Wertentwicklung dieser Kryptowährung anhält und Ethereum in dieser Hinsicht noch großes Potential besitzt. Erwartet wird, dass auch Ethereum analog zum Bitcoin in absehbarer Zeit den Sprung in den regulären Börsenhandel schafft, was der Kursentwicklung dieser digitalen Währung mittelfristig weiteren Auftrieb geben dürfte.

Was ist Ripple?

Das Ripple-Netzwerk und seine digitale Währung Ripple XRP wurden ab 2013 durch Ryan Fugger und die Ripple Labs entwickelt. Auch das Ripple-Netzwerk basiert auf der Blockchain-Technologie, galt in der entstehenden Kryptoökonomie jedoch zunächst als Sonderfall, da es nicht nur Transaktionen mit digitalen Werten, sondern auch den Handel mit konventionellen Devisen und materiellen Gütern unterstützt. Für Handelsgeschäfte und als Wertanlage können die Teilnehmer des Ripple-Netzwerk die Kryptowährung Ripple XRP, aber auch beliebige konventionelle Währungen nutzen. Eine Geldschöpfung durch Mining ist nicht vorgesehen, zum Start des Netzwerks wurden von dessen Begründern 100 Milliarden Ripple XRP herausgegeben.

Die Marktkapitalisierung des Ripple XRP lag im September 2017 bei 6,5 Milliarden US-Dollar. Zwar hat der Wechselkurs des Ripple XRP seit Anfang 2017 deutlich angezogen, bewegt sich jedoch nach wie vor auf niedrigem Niveau. Sen bisheriges Allzeithoch erreichte er am 18. Mai 2017 mit dem Wert von 0,36 US-Dollar.

Was ist Monero?

Die Kryptowährung Monero (XMR) befindet sich seit 2014 auf dem Markt. Sie beruht auf der Bitcoin-Technologie, setzt jedoch im Hinblick auf einige Kernbereiche andere Akzente. Hierzu gehören insbesondere:

– Höhere Anonymität durch neu entwickelte Verschlüsselungsverfahren.
– Größere Dezentralität durch einen Mining-Algorithmus, dessen Proof-of-Work-Prozedere für Personal Computer optimiert ist.
– Kürzere Transaktionszeiten und höhere Skalierbarkeit. Neue Datenblöcke werden in der Monero-Blockchain in Zwei-Minuten-Intervallen generiert.

Die Marktkapitalisierung des Monero (XMR) lag im September 2017 bei 1,27 Milliarden US-Dollar. Der Wechselkurs des Monero (XMR) zieht bereits seit dem Herbst 2016 an und hat sich seitdem sehr gut entwickelt. Im März 2017 lag er erstmals bei rund 13 US-Dollar, im September 2017 schwankte er zwischen 85 und 138 US-Dollar.

Was ist Dash?

Die Kryptowährung Dash – eine Abkürzung für Digital Cash, frühere Namen waren XCoin und Darkcoin – wurde ebenfalls im Jahr 2014 aufgelegt. Sie basiert direkt auf dem Bitcoin-Protokoll, zielt jedoch ebenso wie der Monero (XRP) darauf ab, die Blockchain-Technologie im Hinblick auf Anonymität, Skalierbarkeit und Transaktionsgeschwindigkeit zu optimieren.

Der Kern des Dash-Netzwerks sind die sogenannten Master Nodes. Sie sammeln Transaktionsdaten von einfachen Nodes und anonymisieren/verschmelzen sie im Rahmen eines spezifischen Coinjoint-Verfahrens, außerdem bestätigen sie Transaktionen fast in Echtzeit. Anders als im Bitcoin-Universum werden 45 Prozent der Mining-Erträge innerhalb des Dash-Netzwerks an die Betreiber der Master Nodes ausgeschüttet.

Die Marktkapitalisierung von Dash lag im September 2017 bei rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Der Wechselkurs des Dash hat sich seit Ende 2016 ebenfalls sehr positiv entwickelt. Im März 2017 überschritt er erstmals die Marke von zehn US-Dollar, im September 2017 lag er – bei stärkeren Schwankungen – zwischen 250 und knapp 380 US-Dollar.

Was ist NEM/XEM?

NEM/XEM ist eine weitere kryptografisch organisierte, dezentrale Blockchain-Plattform, die im Mai 2015 an den Start ging. NEM („New Economy Movement“) steht für den Plattformnamen, XEM ist die dazugehörige Kryptowährung. Mit seinem Blockchain-Geschäftsmodell will NEM nachhaltiges und wertebasiertes Wirtschaften unterstützen und hat hierfür ein eigenständiges Ökosystem geschaffen.

Das NEM-Netzwerk will nicht nur finanzielle Transaktionen, sondern zahlreiche unterschiedliche Dienste auf dezentralem Wege in der Blockchain organisieren. Hierzu gehören Smart Contracts, smarte Eigentumsverwaltung, Internethandel, Finanzmarkttransaktionen und verschlüsselte Nachrichtenübermittlung.

Die NEM/XEM-Software ist in Java programmiert und wurde für sogenannte Thin Clients wie Smartphones oder Minicomputer optimiert. Ein Datenblock gelangt innerhalb einer Minute in die Blockchain. Für die Kryptowährung XEM verwendet die Plattform einen vollkommen neu entwickelten Proof-of-Importance-Algorithmus, der sich auf die Relevanz der jeweils interagierenden Benutzerkonten bezieht, ohne kleinere Konten auszuschließen. Zur Bewertung der Nodes im Netzwerk wird außerdem ein Reputations-Algorithmus angewendet. Das Mining digitaler Münzen ist trotz dieser Neuerungen auch im NEM/XEM-Netzwerk möglich.

Die Marktkapitalisierung von NEM/XEM lag im September 2017 bei knapp 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Wechselkurs der digitalen Währung erreichte sein bisheriges Allzeithoch am 1. September 2017 mit einem Wert von rund 0,33 US-Dollar.

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Kryptowährungen kaufen

Um Kryptowährungen zu kaufen, benötigst du eine Wallet, also eine virtuelle Geldbörse. Sie dient zur Aufbewahrung deiner digitalen Münzen und ist die Voraussetzung dafür, dass du Kryptowährungen kaufen, aufbewahren und als Zahlungsmittel nutzen kannst. Die Wallets sind ein Bestandteil der Zugangssoftware für das jeweilige Netzwerk – um unterschiedliche Kryptowährungen kaufen, brauchst du also jeweils eine separate Wallet.

Die digitalen Münzen werden in der Wallet in Form von algorithmischen, kryptografisch verschlüsselten Zeichenfolgen abgelegt. Voraussetzung für die Generierung dieser „privaten Schlüssel“ (Private Keys) ist die Bestätigung der jeweiligen Transaktion und deren Hinterlegung in der Blockchain. Einen Private Key erhältst du, wenn du digitale Münzen der jeweiligen Kryptowährung empfängst oder versendest. Er ist dein eindeutiger Eigentumsnachweis über das virtuelle Geld. Allerdings musst du sicherstellen, dass du die Private Keys für deine Transaktionen nicht verlierst. In einem solchen Fall hast du auf diese Transaktionssumme dauerhaft keinen Zugriff mehr, da die Blockchain-Technologie nicht ermöglicht, die privaten Schlüssel mehrfach zu generieren. Für „ruhendes“ digitales Geld, das als Wertanlage dienen soll, gibt es spezielle Sicherungssysteme. Als permanente Transaktionsadresse, die verschlüsselt ist, vom Prinzip her jedoch wie eine E-Mail-Adresse funktioniert, erhältst du nach der Eröffnung deines Netzwerkzugangs/Nutzerkontos einen „öffentlichen Schlüssel“ (Public Key).

Kryptowährungen kaufen

Kryptowährungen kaufen kannst du auf speziellen Marktplätzen im Internet. Hier stehen dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: Handelsbörsen für Kryptowährungen agieren wie klassische Devisenbörsen. Zum Teil übernehmen sie die komplette Transaktionsverwaltung ihrer Nutzer, optional liegen auch die Gelder ihrer Kunden in konventionellen und digitalen Währungen direkt bei der Börse.

Daneben gibt es sogenannte Broker bzw. Exchanges. Ihre Betreiber kaufen Kryptowährungen an einer Börse ein und verkaufen sie an ihre Kunden, verwalten jedoch keine Transaktionen oder Kundengelder. Die Exchanges sind die einfachste und schnellste Möglichkeit, um Kryptowährungen zu kaufen.

Sowohl Börsen als auch Broker agieren an der Schnittstelle zwischen der Welt der digitalen Währungen und dem konventionellen Banksystem. Sofern sie offiziell zugelassen sind, unterliegen sie damit auch der Bankenaufsicht. Die Wechselkurse an den Börsen werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt und sind meist etwas günstiger als bei den Brokern, die ihre Kurse/die Verkaufspreise für Kryptowährungen selbst bestimmen können. Die Zahlungsoptionen für den Kauf von Kryptowährungen unterscheiden sich je nach Börse oder Broker. Um Kryptowährungen zu kaufen, kannst du bei größeren Anbietern jedoch in der Regel zwischen Kreditkartenzahlung, Banküberweisungen und zum Teil auch PayPal wählen. Die Gebühren für den Kauf der digitalen Währungen sind äußerst moderat. Die meisten Börsen und Exchanges haben heute nicht nur den Bitcoin, sondern auch die wichtigsten anderen Kryptowährungen im Programm.

Bitcoin kaufen

Bitcoin kaufen kannst du entweder an einer Börse oder an einem Exchange für Kryptowährungen. Den Gegenwert für die Bitcoins zahlst du online in einer konventionellen Währung ein. Innerhalb der Europäischen Union bezahlst du deine Bitcoin also meist in Euro, außerhalb der EU kommen auch US-Dollar und andere Währungen in Frage.

Informationen zu Bitcoin-Börsen und Exchanges inklusive der jeweiligen Zahlungsmodalitäten und Gebühren findest du im Internet. Wichtige europäische und internationale Börsen für Kryptowährungen sind Bitcoin.de in Deutschland, die aus den Niederlanden und den USA betriebene CleverCoin, die US-amerikanische Kraken.com, die in Luxemburg lizenzierte Bitstamp.net, Poloniex sowie die BitBTC.com mit dem Firmenstandort Hongkong und eine der ältesten Börsen für Kryptowährungen auf dem Markt. Bitcoin-Broker gibt es inzwischen in großer Anzahl. Zu den größten Anbietern in Europa gehören Anycoin Direct und BTC Direct. Wenn die Börse oder der Broker seinen Hauptsitz in der Europäischen Union hat, ist eine Identifikation erforderlich, die meist per Video-Ident vor sich gehen kann.

Bitcoin zu kaufen, ist natürlich auch im Rahmen privater Kontakte möglich, allerdings ist hierfür ein Vertrauensvorschuss an deinen Handelspartner nötig. Einige Internetseiten und Wallet-Provider agieren für solche Kontakte als Vermittlungsplattform.

Als Software für den Zugang zum Bitcoin-Netzwerk kannst du zwischen verschiedenen Vollversionen für Windows oder Mac oder reinen Wallets wählen, die von verschiedenen Providern angeboten werden und zum Teil auch für Mobilgeräte (Smartphones oder Tablets) optimiert sind. Wenn du nicht aktiv am Bitcoin-Netzwerk teilnehmen, sondern nur Bitcoin kaufen, aufbewahren und damit bezahlen willst, reicht ein Wallet-Download dafür völlig aus.

Ethereum kaufen

Auch wenn du die Kryptowährung Ethereum kaufen willst, bist du an einer Börse oder bei einem Broker richtig. An allen Börsen und Exchanges, die Bitcoin handeln, kannst du auch Ethereum kaufen. Die Kosten für Ethereum-Transaktionen sind in der Regel günstiger als für den Bitcoin. Bei einigen Anbietern ist es allerdings nicht möglich, Ethereum direkt zu kaufen. In diesem Fall erwirbst du für deine Euro oder eine andere konventionelle Währung zunächst Bitcoin und tauschst diese dann in Ethereum/Ether um.

Die Wallet für die Transaktionen kann direkt von der offiziellen Ethereum-Webseite geladen werden. Zur Verfügung stehen die Ethereum Mist Wallet, eine Online-Wallet sowie eine Paper-Wallet, bei der die Privat Keys für Ethereum-Transaktionen nicht virtuell gespeichert, sondern als QR-Code ausgedruckt werden können.

Ripple kaufen

Wenn du Ripple kaufen willst, gilt das Gleiche wie für den Bitcoin oder Ethereum: Die meisten Börsen und Exchanges für Kryptowährungen handeln inzwischen auch Ripple (XRP). Ebenso wie bei Ethereum ist es bei einigen Anbietern möglich, dass du zunächst Bitcoin kaufen und danach in Ripple tauschen musst.

Als Wallet verwendest du die Online-Wallet von Ripple.com, alternativ nutzt du die Wallet eines Providers, die mit dem Ripple-Netzwerk funktioniert. Um sie zu aktivieren, musst du eine kleine Menge Ripple kaufen – derzeit werden etwa 100 digitale Münzen dieser Kryptowährung abgefordert. Anders als die virtuellen Geldbörsen anderer Kryptowährungen ist die Ripple-Wallet eine Multiwährungs-Wallet. Du kannst in ihr also nicht nur Ripple, sondern auch andere digitale sowie konventionelle Währungen senden, empfangen oder aufbewahren, zudem ist sie von vornherein mit einer Trade-Funktion versehen.

Bitcoin Mining

Kryptowährungen – Mining, Schürfen und Generieren

Ein Teil der digitalen Währungen – beispielsweise der Bitcoin, Ethereum, Monero oder Dash werden durch Mining generiert. Der englische Begriff Mining bedeutet Schürfen und wurde aus dem Bergbau in die Welt der Kryptowährungen transferiert. Aktive Miner stellen dem Netzwerk die Rechenleistung ihrer Hardware zur Verfügung. Sie sammeln und validieren Transaktionen, fassen sie zu einem neuen Datenblock zusammen und verschieben diesen in die Blockchain. Für die Erstellung der Blocks gibt der Netzwerk-Algorithmus nach dem Zufallsprinzip ein bestimmtes Target vor, das auf den Hashs beruht. Der Miner, der dieses Target zuerst errechnet, erzeugt den neuen Block, generiert damit neue digitale Münzen und erhält diese als Belohnung. Im Kern ist das Schürfen von Kryptowährungen somit ein Rechenwettbewerb.

Wieviel virtuelles Geld du durch erfolgreiches Mining erhalten kannst, unterscheidet sich nach der digitalen Währung, die du schürfen willst. Für das Schürfen von Kryptowährungen benötigst du einen kompletten Netzwerkzugang – also nicht nur eine Wallet – inklusive der erforderlichen Mining-Software. Die technischen Anforderungen an die Hardware sind ebenfalls unterschiedlich. Für professionelles Mining benötigst du jedoch nicht nur für den Bitcoin, sondern auch für andere Kryptowährungen in der Regel einen speziellen Mining-Rechner, da der Schwierigkeitsgrad des Schürfens sukzessive steigt.

Das Herzstück eines solchen Mining Rigs sind eine leistungsstarke CPU und insbesondere eine leistungsstarke Grafikkarte. Technisch versierte Miner stellen sich einen solchen Rechner selbst zusammen. Inzwischen sind jedoch auch – allerdings sehr teure – Mining-Rechner auf dem Markt erhältlich. Für industrielles Bitcoin Mining kommen in der Regel Hochleistungsrechner zum Einsatz.

Bitcoin-Mining

Das Bitcoin Mining stellt besonders hohe Anforderungen an die Hardware. Die ersten Bitcoin-Miner generierten die digitale Währung noch am heimischen PC – auf einem normalen Rechner würden sie dafür heute mehrere Jahre brauchen. Die Computer für das Bitcoin-Mining können sich heute fast ausschließlich professionelle Miner leisten. Das Proof-of-Work-Konzept des Bitcoin bedingt, dass Miner mit der höchsten Rechenleistung auch die besten Chancen haben, einen Block und damit virtuelles Geld zu generieren. Ein großer Teil der heute generierten Bitcoins stammt aus großen, industriell betriebenen Mining Pools.

Im Sommer 2016 erfolgte im Bitcoin-Netzwerk eine Halbierung der Belohnung für die Miner. Erfolgreiche Miner erhalten seitdem pro Datenblock nicht mehr 25, sondern nur noch 12,5 Bitcoins. Das Bitcoin-Protokoll sieht diese Halbierung jeweils nach 210.000 Datenblöcken vor. Ursprünglich betrug die Belohnung für das Mining 50 Bitcoins, die nächste Halbierung steht voraussichtlich im Jahr 2020 an. Einige Experten betrachten die aktuelle Halbierung der Mining-Belohnung als einen der wichtigsten Treiber für den Bitcoin-Wechselkurs.

Die maximale Geldmenge im Bitcoin-Netzwerk ist auf 21 Millionen Bitcoin limitiert, von denen etwa 16,5 Millionen schon im Umlauf sind. Das Bitcoin-Mining findet daher voraussichtlich um das Jahr 2100 sein Ende.

Cloud Mining

Eine Alternative zu den Mining-Pools sind Bitcoin Cloud Mining Dienste, die in den letzten Jahren im Zuge der Entwicklung des Cloud-Computings entstanden sind. Ebenso wie bei den Mining-Pools übernimmt das Schürfen der Bitcoins der Betreiber und stellt dafür die Technik und die Software zur Verfügung. Neben rein kommerziellen Anbietern und einigen schwarzen Schafen sind in dieser Branche viele Bitcoin-Idealisten tätig, denen es darum geht, die Dezentralität der digitalen Währung zu erhalten, indem sie der Konzentration der Mining-Kapazitäten in gigantischen Pools ein anderes Geschäftsmodell entgegensetzen.

In Bitcoin Mining investieren

In Bitcoin Mining investieren kannst du:

  • als Solo-Miner, indem du dir die entsprechende Hardware zulegst. Wirklich wettbewerbsfähig ist diese Variante nicht, da du mit der Rechenleistung der Mining-Pools auch mit einem sehr leistungsstarken Mining Rig nicht konkurrieren kannst.
  • indem du in Hardware und damit Rechenleistung investierst, diese jedoch in eine größere Miner-Gruppe einbringst.
  • indem du dich in einen Mining-Pool oder einen Bitcoin Cloud Service einkaufst und an den Bitcoin-Erträgen beteiligt bist, ohne selbst zu minen.

In Kryptowährungen investieren

In Kryptowährungen zu investieren, lohnt sich angesichts der Kurs- und Wertentwicklung der digitalen Währungen auf jeden Fall. Allerdings ist mit Investitionen in Kryptowährungen aus heutiger Perspektive vor allem Spekulation verbunden: Anders als für Aktien und andere Wertpapiere gibt es für die digitalen Währungen bisher keine etablierten Bewertungsformeln.

Besonders deutlich wird das an reinen Kryptowährungen wie dem Bitcoin, bei Ethereum oder Ripple fließt das gesamte Geschäftsmodell der jeweiligen Plattform auch stärker in die Bewertung der digitalen Währung ein.

In Kryptowährungen zu investieren, ist also eine Wette auf die Zukunft – ob mit ungewissem Ausgang, müssen Anleger für sich selbst entscheiden.

Für Investitionen in digitale Währungen sprechen jedoch mehrere Punkte:

  • Kryptowährungen sind derzeit dabei, sich als Alternative zum sogenannten „Fiatgeld“ – den konventionellen Währungen – zu etablieren. Im Zuge der Digitalisierung der Finanzmärkte und des Geldverkehrs wird ihre Bedeutung weiterwachsen.
  • Sie sind ein Bestandteil einer Kryptoökonomie mit sehr großem Potential, die sich derzeit noch in ihren Anfängen befindet, die Wirtschaft und die Finanzmärkte jedoch perspektivisch revolutionieren wird.
  • Sie besitzen das Potential, die konventionellen Währungen zu einem späteren Zeitpunkt abzulösen. Immerhin sind digitale Währungen in Japan und Australien seit 2017 offiziell anerkannte Zahlungsmittel.
  • Sie ermöglichen weitgehende Anonymität und damit die Abwesenheit staatlicher oder privatwirtschaftlicher Kontrolle, wenn die immer wieder diskutierte Abschaffung des Bargelds wirklich kommen sollte.
  • Vor allem der Bitcoin ist derzeit die mit Abstand renditestärksten Anlageoption auf dem gesamten Markt. Auch für Investitionen in die wichtigsten anderen Kryptowährungen kannst du perspektivisch mit beachtlichen Renditen rechnen – im Fall von Ethereum ist dieser Punkt auf jeden Fall erreicht.

Wenn du in Kryptowährungen investieren willst, steht eine Entscheidung an, ob du an einer langfristigen Geldanlage interessiert bist oder von kurzfristigen Kursveränderungen profitieren willst. Im ersten Fall geht es darum, deine Bestände an Bitcoin & Co. langfristig zu halten. Natürlich musst du gegensteuern, wenn sich die Wechselkurse nachhaltig negativ verändern. Allerdings weisen die Kurse aller Kryptowährungen derzeit eine sehr starke Schwankungsbreite auf. Beispielsweise kann sich der Wechselkurs des Bitcoin in sehr kurzen Zeiträumen oder sogar an ein- und demselben Handelstag um mehrere hundert US-Dollar ändern. Für langfristige Investitionen in Kryptowährungen brauchst du also einen langen Atem.

Bitcoin investieren

In Bitcoin investieren

Wer bereits vor einigen Jahren in den Bitcoin investiert hat, kann sich heute über einen immensen Vermögenszuwachs freuen. Mit seiner Wertentwicklung hat er sämtliche konventionellen Währungen sämtliche anderen Anlagemodelle abgehängt. Ökonomen haben ausgerechnet, dass der Wechselkurs des Bitcoin zwischen Ende 2011 und Mitte 2017 um knapp 66.600 Prozent gewachsen ist. Im Dezember 2011 für 1.000 US-Dollar gekaufte Bitcoins waren Anfang Juli 2017 somit rund 666.000 US-Dollar wert. Inzwischen ist der Wechselkurs des Bitcoin weiter angestiegen.

In Bitcoin zu investieren, lohnt sich jedoch auch heute und trotz des inzwischen hohen Preises für diese digitale Währung. So gut wie alle professionellen Beobachter sind sich darüber einig, dass der Kurs des Bitcoin weiter steigen wird – auch völlig abgesehen von einer aktuellen Extremprognose, die dem Bitcoin für einen Zeitpunkt nach 2020 einen Wechselkurs von 25.000 US-Dollar prophezeit.

Wenn du Geld in Bitcoin anlegen willst, sprechen dafür neben der rasanten Wertentwicklung dieser Kryptowährung weitere gute Gründe: Anders als bei konventionellen Währungen ist die Geldmenge des Bitcoin limitiert. Hieraus ergibt sich ein permanenter Aufwertungsdruck gegenüber dem „Fiatgeld“,

Ethereum investieren

In Ethereum investieren

Die Wertentwicklung von Ethereum befindet sich derzeit an einem Punkt, an der der Bitcoin vor rund zwei Jahren stand. Im Jahr 2017 hat der Wechselkurs des Ether deutlich angezogen und wird nach Ansicht von professionellen Marktbeobachtern weiter steigen. Wenn du in Ethereum investieren willst, ist jetzt ein optimaler Zeitpunkt dafür, zu noch erschwinglichen Preisen einzusteigen und von der weiteren Entwicklung dieser Kryptowährung zu profitieren.

Auf die Entwicklung von Ethereum wirkt sich auch die Unterstützung aus, die diese Plattform von Großkonzernen aus der FinTech-Branche erhält, die sich für ihre Blockchain interessieren. Für crowdbasierte Börsengänge mittels ICO (Initial Coin Offering) verlangen viele Investoren von den Startups eine Transaktionsbasis in Ether. In Ethereum zu investieren, ist auch vor diesem Hintergrund eine zukunftsträchtige Entscheidung.

Ripple investieren

In Ripple investieren

Ripple ist auf dem Markt für Kryptowährungen derzeit noch sehr günstig zu erwerben. In Ripple zu investieren, erfordert daher Geduld und die Bereitschaft, die Bestände dieser digitalen Währung über längere Zeit zu halten. Eine Prognose, wann der Wechselkurs des Ripple den Aufstieg in eine deutlich höhere Liga schafft, kann derzeit nicht gegeben werden. Jedoch stehen die Chancen gut, dass langfristige Investitionen in den Ripple – jetzt noch für sehr „kleines Geld“ – sich in absehbarer Zeit durch attraktive Renditen lohnen werden.

Im Ranking der wichtigsten Kryptowährungen liegt der Ripple derzeit nach Bitcoin, Ethereum und Bitcoin Cash auf dem vierten Platz. Auch für diese Kryptowährung gilt, dass sie perspektivisch sehr wahrscheinlich auch vom gesamten Geschäftsmodell des Ripple-Netzwerks profitieren wird.

Kryptowährungen handeln

Das Trading von Kryptowährungen ist eine sehr lukrative Möglichkeit, mit den investierten Geldern hohe Renditen zu erzielen. Derzeit erlebt vor allem der Bitcoin einen Trading-Hype, jedoch können auch andere Kryptowährungen sehr interessante Handelsoptionen sein.

Kryptowährungen handeln kannst du im Alleingang an einer Online-Börse oder über einen professionellen Broker, der die Marktbeobachtung und das Trading übernimmt. Voraussetzungen für dein individuelles Trading mit digitalen Währungen sind ein Account bei einer Börse für Kryptowährungen sowie ein Netzwerkzugang bzw. Wallets für die Kryptowährungen, mit denen du handeln willst. Ein Bitcoin Exchange ist für das Handeln von Kryptowährungen nicht geeignet, da die Kurse hier meist ungünstiger sind als an den Börsen und zudem Gebühren für den Broker fällig werden.

Im konventionellen Börsenhandel spielen Kryptowährungen bisher keine Rolle, was sich in sehr absehbarer Zeit jedoch ändern dürfte.

Wichtig für den Handel mit Kryptowährungen sind neben Marktwissen, Marktbeobachtung und etwas Glück auch Sicherheitsaspekte: Selbstverständlich kannst du der Börse, an der du Kryptowährungen traden willst, die komplette Führung deiner Konten (für Euro oder Dollar) und deiner Wallets (für deine Kryptowährungen) überlassen – eine gute und vor allem sichere Idee ist eine solche Kontoführung jedoch nicht. Zwar bieten die Börsen heute hohe Sicherheitsstandards – eine hundertprozentig sichere Online-Börse gibt es jedoch nicht. Die Bitcoin-Börse Mt. Gox galt seinerzeit als die größte und sicherste Börse für Kryptowährungen – die Gründe für ihre Insolvenz im Februar 2014 lagen in Betrugsfällen und in einem Hackerangriff.

Die Bitcoin-Einlagen ihrer Nutzer gingen damals unwiderruflich verloren. Eine Einlagensicherung für Kryptowährungen gibt es nicht und wird es sehr wahrscheinlich auch nie geben – an einer solchen Börse handelst du also komplett auf eigenes Risiko. Bei der Börse sollten daher nur Bitcoins und andere Kryptowährungen liegen, mit denen du kurzfristig traden willst – alle anderen Bestände in der digitalen Währung haben in der Börsenwallet nichts zu suchen, sondern gehören an einen sicheren Ort – also in deine private Wallet.

Bitcoin Trading

Bitcoins traden kannst du weltweit an jeder beliebigen Börse für Kryptowährungen. Den Bitcoin haben ausnahmslos alle Börsen im Programm – schließlich ist er die älteste und mit einem Marktanteil von rund 46 Prozent die bisher wichtigste digitale Währung.

Erfolgreich Bitcoins traden wirst du nur, wenn du über Marktwissen verfügst und Marktinformationen auf permanenter Basis recherchierst. Beobachten solltest du dabei nicht nur die Kursentwicklung des Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung, mit der du handeln willst, sondern auch den Dollarkurs. In der Praxis ist eine solche kontinuierliche Marktbeobachtung durch die starken Kursschwankungen von Kryptowährungen nicht ganz einfach: Ihr Wechselkurs an den Börsen wird ausschließlich durch Angebot und Nachfrage geregelt, der Bitcoin-Kurs reagiert auf Marktbewegungen und Nachrichten kurzfristig und sehr sensibel. Hier wirkt sich auch aus, dass alle Marktteilnehmer zu jedem beliebigen Zeitpunkt Bitcoins handeln können – an den Online-Börsen gibt es keinen Börsenschluss oder formale Ruhetage.

Bitcoin Trading

Eine Bitcoin Trading Software erleichtert und professionalisiert deine Bitcoin-Käufe und Verkäufe an der Börse. Wenn du der Börse die Verwaltung deiner Trading-Gelder übertragen hast und diese dort auf einem Konto/in einer Wallet liegen, ist auch automatisches Bitcoin Trading möglich. In diesem Fall wird eine Kauf- oder Verkaufsorder dann platziert, wenn vorgegebene Kurswerte über- oder unterschritten werden.

Mit Bitcoin Trading Geld verdienen

Mit Bitcoin Trading Geld verdienen kannst du mit zwei verschiedenen Konzepten. Optimal dafür geeignet ist die sogenannte Arbitrage – dabei handelt es sich um das Ausnutzen von Preisunterschieden für das gleiche Angebot. Für das Bitcoin Trading bedeutet das, die Wechselkurse an verschiedenen Börsen für Kryptowährungen miteinander zu vergleiche und dabei von Kursunterschieden zu profitieren: Du kaufst deine Bitcoins oder auch andere Kryptowährungen an einem Handelsplatz mit günstigen Kursen und verkaufst sie auf einem teureren Marktplatz. Um hiermit nachhaltige Gewinne zu erzielen, musst du die Wechselkurse an den verschiedenen Handelsplätzen allerdings kontinuierlich tracken.

Der einfachere – und vermutlich weiter verbreitete Weg, um mit dem Bitcoin-Handel Geld zu verdienen – ist das Ausnutzen der Schwankungen des Wechselkurses. Nach einem Kursanstieg verkaufst du deine digitalen Geldbestände, mit diesem Guthaben in einer konventionellen Währung kaufst du Bitcoin oder eine andere Kryptowährung, wenn die Wechselkurse wieder fallen.

Kryptowährungen an der Börse

Bisher werden digitale Währungen ausschließlich an Börsen für Kryptowährungen gehandelt. Im Jahr 2017 hat die US-Börsenaufsicht an der Bitcoin-Börse LedgerX erstmals die Emission und den Handel mit Bitcoin-Derivatpapieren zugelassen.

An den konventionellen Börsen spielen Kryptowährungen dagegen bisher keine Rolle, was sich allerdings in naher Zukunft ändern könnte. Im Frühjahr 2017 hatte die US-Börsenaufsicht nach insgesamt vier Jahren Entscheidungszeit dem weltweit ersten Bitcoin-Fonds an einer konventionellen Börse die Zulassung verweigert. Realisiert werden soll ein solches Projekt nun bis Ende 2017 in der Schweiz: Die Firma Crypto Funds AG will einen Indexfonds eröffnen, dessen Portfolio zu je 35 Prozent aus Bitcoin und Ether bestehen soll, außerdem sollen der Ripple, der Litecoin und eine fünfte, bisher nicht benannte digitale Währung mit an Bord sein.

Allerdings steht dieser Fonds vorerst nur institutionellen Investoren – vor allem Banken, Versicherungen, Pensionskassen – offen, um die regulatorischen Vorgaben nicht zu hoch anzusetzen. Angestrebt wird bereits im ersten Jahr ein Fondsvolumen von 100 Millionen Schweizer Franken/rund 92 Millionen Euro. Auch die amerikanischen Behörden haben inzwischen angekündigt, ihre Entscheidung über den börsennotierten Bitcoin-Fonds noch einmal zu überdenken. Sicher ist, dass sich auch mit Krypto-Wertpapieren perspektivisch sehr gut Geld verdienen lässt.

Bitcoin CFD Broker

CFDs sind Differenzkontrakte, die es an konventionellen Börsen für zahlreiche Bereiche – beispielsweise Aktien, Devisen, Rohstoffe, Staats- und Unternehmensanleihen – gibt. Beim Trading mit CFDs geht es darum, durch Spekulationen auf Kursveränderungen Gewinne zu erzielen. Sie sind sogenannte Hebelprodukte, ihr Handel erfolgt „auf Margin“ – der Begriff bedeutet, dass Trader nur einen Bruchteil des Wertes einer Transaktion physisch hinterlegen müssen, um Trading-Positionen zu eröffnen.

Dieses Trading-Modell ist auch in der Welt der Kryptowährungen angekommen. Bitcoin-CFDs bilden die Kursbewegungen zwischen dem Bitcoin und einer konventionellen Währung – bisher fast ausschließlich US-Dollar – ab. Sie nutzen die starken Kursschwankungen der Kryptowährung aus. Bitcoin CFD Broker sind professionelle Trader, die im Auftrag ihrer Kunden je nach Kursentwicklung Bitcoins und konventionelle Währungen kaufen und verkaufen. Dafür werden zum Teil hohe Gebühren fällig. Ein Angebots- und auch ein Zuverlässigkeitsvergleich der Bitcoin CFD Broker lohnt sich also.

Ob du für dein Trading einen Bitcoin CFD Broker in Anspruch nehmen willst, kannst du nur anhand deiner persönlichen Präferenzen und Investitionsziele entscheiden. Bitcoin CFD Broker gehören noch lange nicht zum Mainstream, inzwischen ist jedoch eine wachsende Zahl von Anbietern auf dem Markt aktiv. Durch die Marktkenntnisse eines solchen Profis kannst du den Erfolg deines Bitcoin-Tradings optimieren. Ebenso hoch ist allerdings das Risiko für empfindliche Spekulationsverluste, die im ungünstigsten Fall den bei einem Bitcoin CFD Broker deponierten Investitionserfolg bei weitem überschreiten.

Entwicklung von Kryptowährungen 2017

Die digitalen Währungen erlebten vor allem in den letzten beiden Jahren einen rasanten Aufschwung. Das Jahr 2017 bezeichnet hier einen vorläufigen Höhepunkt. Die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen belief sich im September 2017 auf 176 Milliarden US-Dollar, im Frühjahr 2017 lag sie noch bei rund 60 Milliarden US-Dollar. Als treibende Kraft für die Entwicklung von Kryptowährungen 2017 wirkt insbesondere der Bitcoin, jedoch hatten auch andere digitale Währungen beachtliche Wertsteigerungen zu verzeichnen.

Der Bitcoin als die erste und bisher wichtigste digitale Währung ist inzwischen endgültig im Mainstream angekommen. Als digitales Zahlungsmittel und als Wertanlage findet er weltweit immer breitere Akzeptanz.

Durch die Genehmigung der Emission von Optionsscheinen für Bitcoin-Derivate durch die Bitcoin-Börse LedgerX in den USA erhielt die Entwicklung von Kryptowährungen 2017 weitere entscheidende Impulse. Entsprechende Zulassungen für Wertpapiergeschäfte an weiteren US-amerikanischen und internationalen Börsen für Kryptowährungen dürften nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Beobachter gehen davon aus, dass demnächst auf die Kryptowährung Ethereum den Sprung in den Börsenhandel schafft. Privatanlegern und institutionellen Investoren eröffnen sich hierdurch völlig neue Möglichkeiten für Geschäfte mit dem Bitcoin. Der in Vorbereitung befindliche börsennotierte Schweizer Indexfonds für fünf verschiedene Kryptowährungen ist hier ein weiterer Meilenstein. Sehr wahrscheinlich werden Bitcoin-Wertpapiere bald auch in den Depots von etablierten Fonds einen festen Platz belegen.

Allerdings kommen auf die Händler und Emittenten von digitalen Währungen künftig auch neue Pflichten zu. Bisher waren die Regulierungen für Kryptowährungen weltweit sehr gering. Zeitgleich mit der Börsenzulassung für Bitcoin-Derivate stellte die US-Börsenaufsicht SEC bereits im Frühjahr 2017 klar, dass Unternehmen, die mit digitalen Vermögenswerten Geschäfte machen, hierbei die Vorschriften des Wertpapiergesetzes erfüllen müssen. Die Kryptowährungen werden hiervon langfristig profitieren, da die staatliche Kontrolle bei der breiten Masse potentieller Anleger zu größerem Vertrauen beiträgt.

Kryptowährungen Entwicklung

Kryptowährungen – Potential

Finanzexperten bewerten auch das Potential von Kryptowährungen als äußerst positiv. Im Hinblick auf den Bitcoin rechnen sie damit, dass sein Wechselkurs bereits zum Jahreswechsel 2018 die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen könnte – was das Entwicklungspotential des Bitcoin allerdings noch längst nicht ausschöpft.

Jedoch besitzen auch andere Kryptowährungen Potential. Beispielsweise erwarten Marktbeobachter auch für Ethereum weitere Kursrekorde. Kurzfristig gehen sie davon aus, dass der Ethereum-Kurs auf über 500 US-Dollar steigt, längerfristig wird er den Wert von 1.000 US-Dollar übersteigen. Günstige Prognosen geben die professionellen Marktbeobachter auch für weitere digitale Währungen ab.

Das Potential des Bitcoin ist derzeit vor allem durch seine immense Wertsteigerung begründet, durch die er zu einem ausgesprochen attraktiven Anlageobjekt geworden ist. Andere Kryptowährungen – etwa Ethereum, Ripple oder Stratis – profitieren von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Unternehmen.

Bitcoin Potential

Mit Kryptowährungen Geld verdienen

Mit Kryptowährungen Geld verdienen kannst du, indem du:

  • eine oder mehrere dieser Währungen als Geldanlage kaufst, längerfristig hältst und von ihren Kursgewinnen profitierst.
  • mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen an der Börse handelst oder einen Broker in deinem Auftrag handeln lässt und dabei kurzfristige Kursveränderungen ausnutzt.
  • in neu entstehende Krypto-Wertpapiere investierst.
  • in deinem eigenen Geschäft nicht nur konventionelles Geld, sondern auch Bitcoin und andere Kryptowährungen akzeptierst. Hierbei kommt übrigens auch ein nicht zu unterschätzendes Marketing-Potential zum Tragen.
  • Aktien von Blockchain-Startups erwirbst.
  • selbst zum Experten für Kryptowährungen und Blockchain-Technologien wirst. Nicht nur Kryptowährungen an sich, sondern auch die entstehende Kryptoökonomie sind ausgesprochen zukunftsträchtig.

Kryptowährungen in der Kritik

Vor allem seit dem aktuellen Aufschwung von Bitcoin & Co. wird auch die Kritik an Kryptowährungen lauter. Einige Analysten sprechen von Kryptowährungen als einer Modeerscheinung und einer Blase, die irgendwann in sich zusammenfällt. Der Kurs-Hype hält demnach nur an, wenn immer neue Anleger ihr Geld in Kryptowährungen investieren. Falls das Vertrauen in die digitalen Währungen einbricht, würden daraus massive Kurs- und Wertverluste resultieren.

Speziell im Hinblick auf den Bitcoin gibt es außerdem technische Kritik. Das Bitcoin-Netzwerk leidet unter zum Teil starken Skalierbarkeitsproblemen. Mehr als eine der später entstandenen digitalen Währungen ist mit dem Anspruch entstanden, diese Limitationen aufzuheben. Auch die Abspaltung von Bitcoin Cash im August 2016 ist vor diesem Hintergrund erfolgt.

Bitcoin Betrug Kritik

Kryptowährungen – Risiko

Hier stellt sich natürlich auch die Frage, welches Risiko mit Kryptowährungen verbunden ist. Mit anderen Worten: Wie sicher sind Geldanlagen in einer digitalen Währung?

Einmal abgesehen von einigen festverzinslichen und inzwischen fast renditelosen Anlagemodellen ist auch mit Investitionen auf dem konventionellen Kapitalmarkt immer ein Risiko verbunden. Geldanlagen in Kryptowährungen sind durchaus eine Wette auf die Zukunft – allerdings aus heutiger Perspektive mit einer ausgesprochen günstigen Prognose. Auch die Volatilität (Schwankungsbreite) der Wechselkurse von Kryptowährungen ist nichts für schwache Nerven. Andererseits stehen einem gewissen Risiko von Kryptowährungen sehr attraktive Renditechancen gegenüber. Natürlich solltest du für Investitionen in Kryptowährungen dein persönliches Risikoprofil kennen und dich bei deinen Anlageentscheidungen danach richten. Auf keinen Fall sollten sämtliche Ersparnisse bzw. gerade freien Gelder in Investitionen in Kryptowährungen fließen. Mit dem Trading von Bitcoin CFDs über einen professionellen Broker ist ein relativ hohes Risiko verbunden.

Auch das technische Risiko von Kryptowährungen spricht nicht gegen Investitionen in Kryptowährungen. Zwar waren die Börsen in der Vergangenheit mehrfach auch das Ziel von Hackern. Jedoch verfügen die dezentralen Netzwerke der Kryptowährungen über sehr hohe Sicherheitsstandards. Auch die Börsen und Exchanges haben gelernt, sich gegen Attacken von außen wirksam abzusichern. Wichtig ist jedoch, dass du jederzeit die Kontrolle über dein Guthaben in Kryptowährungen ausübst.

Ist der Bitcoin gefährlich?

Bei einer Antwort auf die Frage, ob der Bitcoin gefährlich ist, kommt es auf die Perspektive an. Natürlich lassen sich Kryptowährungen durch ihre weitgehende Anonymität auch hervorragend für illegale Geschäfte wie Geldwäsche, Waffen-, Drogen- oder Menschenhandel nutzen. Skandale in dieser Hinsicht gab es immer wieder, im sogenannten Darknet ist der Bitcoin die mit Abstand beliebteste Währung. Im offiziellen Handel außerhalb des Darknets greifen inzwischen staatliche Kontrollen und insbesondere Selbstverpflichtungen der Handelsplätze, so dass der Bitcoin in diesem Rahmen nicht gefährlich ist.

Allerdings stehen viele Staaten dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen trotzdem eher skeptisch gegenüber. Zum einen stellen die digitalen Währungen das Geldmonopol der Notenbanken infrage, zum anderen schränkt die Anonymität und Dezentralität ihrer Netzwerke die Möglichkeit staatlicher Regulierungsmaßnahmen ein. Privatbanken befürchten, dass durch die Kryptowährungen langfristig ihr Geschäftsmodell obsolet wird.

Kryptowährungen – Erfahrungen und Fazit

Wenn du dich für Investitionen und/oder das Trading mit digitalen Währungen entscheidest, wirst du interessante Erfahrungen mit Kryptowährungen, mit Börsen, Brokern und Exchanges sowie im Austausch mit anderen Nutzern des virtuellen Geldes machen. Deine wichtigste Informationsquelle hierfür ist das Internet – einerseits die Webseiten und Portale von Krypto-Unternehmen, Blogartikel, aber auch Diskussionen in den sozialen Netzwerken und in Foren. In den digitalen Medien findest du zahlreiche Berichte über persönliche Erfahrungen mit Kryptowährungen und natürlich auch Bewertungen von Handelsplätzen und Trading-Varianten.

Social-Trading-Marktplätze für Kryptowährungen bieten insbesondere Anfängern die Möglichkeit, von den Erfahrungen erfolgreicher und zum Teil professioneller Trader von digitalen Währungen zu lernen und gegebenenfalls ihre Anlagestrategien zu übernehmen. Ob eine solche Plattform das Richtige für dich ist, kannst du nur ausprobieren. Ein Blick darauf lohnt sich auf alle Fälle, um deine Erfahrungen mit Kryptowährungen zu erweitern.

Bitte beachte das es diverse Unterschiede gibt zwischen dem reinen Kauf von Kryptowährungen und dem Handel mit Kryptowährungen. Bei beidem kannst du mit unterschiedlichem Risiko Gewinne und Verluste machen – investiere und spekuliere deshalb immer mit Verstand und nie aus „kurzfristiger Gier“. Bedenke auch das Kryptowährungen erst am Anfang stehen und es an den Märkten durch staatliche Regulierungsversuche zu starken Schwankungen kommen kann.

Ich hoffe ich konnte dir einen guten ersten Einblick in die Welt der Kryptowährungen geben und du hast dir ein paar Informationen aus dem Artikel für dich selbst mitgenommen.

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